2012

 Donnerstag, 07.06.12

Steinrausch – Rodener Wiesen – Merzig-Mechern – Silwingen – Steine an der Grenze – Leukbachtal – Saarburg –

nach Mannebach:

Mittagsrast im Eft – Hellendorfer Sonnenhof

Frisch gestärkt ging es weiter durch das beschauliche Leukbachtal

Letzte Rast vor dem Anstieg zu unserem Ziel: Das Mannebacher Brauhaus

Freitag, 08.06.12

Mannebach – Konz – Wasserbillig – Sauer hoch bis Mesenich – linke Sauerseite zurück an die Mosel – bei Mertert kommen wir ins Syretal – fahren über Manternach nach Wecker – dort Steigung nach Schorenshaff – bergab nach Grevenmacher – wechseln auf die rechte Moselseite über Konz – Saarburg nach Mannebach.

Technische Kontrolle vor der Abfahrt:

Heute und auch am Samstag werden wir vom Mannebacher Bürgermeister und Erwins Freund

Bernd Gard

geführt. Natürlich gehört etwas Geschichte der Gegend dazu:

Wasserbillig: Warten auf Detlef, welcher nach seinem Arbeitstag wieder zu uns stieß

Ankunft auf dem Berg

Geselliger Ausgang bei üppigem Essen und dem einen oder anderen Gläschen……

Samstag, 09.06.12

Zunächst geht es nach Konz und dort ins Konzer Tälchen. Über Oberemmel kommen wir in den Winzerort Wiltingen, weiter Richtung Saarburg und wieder hinauf nach Mannebach.

Fahrt entlang der Mosel und durch das schöne Konzer Tälchen – leider ohne Einkehrmöglichkeit…..

Die “Rettung” gab es im Weingut Weidert in Oberemmel:

Die Familie bereitete uns ein spontanes Essen und servierte ihren leckeren Wein:

Der Abend fand seinen Ausklang bei einer besonderen Weinprobe im Weingut Peter Greif in Fellerich:

 

Sonntag, 10.06.12

Zunächst wieder nach Saarburg – Serrig – Greimerath- Bergen. Mittagsrast Seehotel Losheim – weiter über Nunkirchen, Büschfeld, Limbach, Schmelz, Primsweiler, Körprich Saarwellingen, Ellbachtal – Schlussrast “Zum Bayer”

LEIDER GEHT ES HEUTE SCHON WIEDER NACH HAUSE – ABSCHIEDSFOTO

Die letzte Etappe sollte eine ganz Besondere werden…………….

Nach einem endlosen Anstieg Richtung Greimerath gab es ein leckeres Mittagessen im Seehotel in Losheim:

Frisch gestärkt genossen wir die Fahrt in Richtung Heimat.

Bei einem letzten Bier wurden die viel zu schnell vergangenen vier Tage ausgewertet.

Wir danken unserem

Chef Erwin

für eine perfekt organisierte Tour und sind schon auf seine Pläne für die Tour im nächsten Jahr gespannt!

 

Ausführlicher Bericht – geschrieben von Detlef:

7. Juni:

Nach der Gepäckabgabe am Vortag bei Erwin I (Erwin Landry) trafen sich die Radler an der Steinrauschhalle. Nach dem obligatorischen Foto-Shooting fuhren wir an die Saar und gabelten dort Christine auf. An der Staustufe Rehlingen kamen noch Anett und Frank dazu. Weiter ging es zum Anstieg nach Silwingen, von „Steine an der Grenze“ über den Saar-Radweg bis nach Hellendorf zur notwendigen Mittagsrast im „Sonnenhof“. Ein kurzer Anstieg vor Hellendorf brachte Manfred aus dem Tritt. Krämpfe im Oberschenkel machten ihm zu schaffen. Das gute Mittagessen machte allen Hoffnung auf ein zügiges Weiterfahren auf dem Eft-Hellendorf-Oberleuken-Weg. Ein erneuter Krampf war das Aus für Manfred. Frank und Dieter begleiteten ihn bis Orscholz. Dort holte ihn unser „Kofferfahrer“ Erwin ab und brachte Manfred sicher zur Erholung nach Hause. Die anderen fuhren auf dem „Maria-Croon-Weg“ weiter durchs Leukbachtal mit seinem gut ausgebauten Radweg über Trassem nach Saarburg. Dort in der Eisdiele warteten wir, bis es (endlich?) anfing zu regnen, um uns dann auf den Anstieg zum Ziel nach Mannebach (www.mannebacher.de) zu machen. Michael zog es vor, von hier direkt nach Saarlouis per Bahn zu fahren. Pitschnass kamen die restlichen Radler nach 68 km im Brauhaus an; die Zimmer waren größtenteils noch nicht bezugsfertig. Trotz allem schmeckte uns der Schluck Bier des Brauhauses gut. Detlef fuhr mit dem Rad wieder nach Saarburg, mit dem Zug zurück und die anderen Teilnehmer genossen den Abend bei der WM, gutem Essen und Trinken.

8. Juni:

Nach einem stärkenden Frühstück machte sich die Gruppe um 09.30 Uhr unter der Führung des Ortsvorstehers von Mannebach – Bernd Gard – auf die geplante Strecke des Tages über Tawern nach Konz und von hier aus an der Mosel und Sauer entlang, bei Mesenich über die Sauer und zurück bis Wasserbillig. Dort gesellte sich Detlef dazu und gemeinsam ging es weiter an der Mosel bis nach Mertert. Von dort ging es in gleichmäßigem Anstieg weg von der Mosel durch das Syretal nach Manternach. Der steilere Stieg begann hinter Manternach bis Wecker. Aber dann: Abwärts gings bis nach Grevenmacher, auf der anderen Seite der Mosel ging es weiter bis nach Temmels ins Gasthaus „Leick“. Leichter Regen veranlasste uns die Mittagsrast bei gutem Essen im Haus zu verbringen. Danach ging es ab Konz getrennt weiter: Eine Gruppe mit Erwin II, Hella, Elisabeth, Franz, Karoline, Kasimir, Stefan fuhr direkt nach Mannebach; die anderen, Bernd, Anett, Frank, Christine, Dieter und Detlef über Saarburg nach ca. 85km zum Brauhaus. Der Abend klang mit einem Brauereisteak u.a., bei Bier, Wein oder/und Whisky gemütlich aus. Die Übernachtung in den tollen, geschmackvoll mit alten Möbeln eingerichteten Zimmern war ein Erlebnis für sich.

9. Juni:

Um 09.30 Uhr Start in Richtung Saarburg (bergab); dort leichtes Irritiertsein am Kreisel, weiter an der Mosel entlang in Richtung Ayl, Konz. Durchs Konzer-Tälchen bis zunächst nach Oberemmel. Bernd kennt viele Winzer, sprach vor der Haustür in Ermangelung einer Einkehr zur Mittagszeit einen dortigen Winzer (Weingut Weidert) an, welcher uns mit seiner Gattin (nach einem schnellen Einkauf ihres Sohnes) mit Eier und Schinken auf Brot bei gutem Wein und Wasser bestens und überraschend beköstigte. Vielen Dank der Familie Weidert (www.weingut-weidert.de). Nach der Stärkung ging es zunächst zu Sekt, Kaffee und Kuchen nach gefahrenen 5 km zurück nach Mannebach auf den Bauernmarkt. Sich erfrischen im Hotel und anschließend mit dem Kleinbus um 17.30 Uhr nach Fellerich/Tawern zur Weinprobe ins Weingut Peter Greif (www.weinvongreif.de) ging recht zügig. Bei Sekt- und Weinproben, interessanten Informationen zum Ort, zur Region und dem dortigen Wein kam bei Rollbraten, überbackenen Kartoffeln und Salaten keine Langweile auf. Der Abschluss des langen Abends wurde mit einem hauseigenen Wein gekrönt.

10. Juni:

Am Sonntag ging es zurück. Entlang an der Saar bis Serrig ging es noch ganz gut. Von Serrig bis zur Quelle Heiligenborn war ein stetiger Anstieg; ab hier ging es steil aufwärts über Schotterwege durch ein Waldgebiet bis auf 536m Höhe (gefühlt: tausend Meter). Oben angekommen war Verschnaufen angesagt, danach ging es jedoch einfacher durch Greimerath, Bergen bis zum Seehotel (www.seehotel-losheim.de) in Losheim weiter. Nach wiederum guter Küche, vorbei an der Losheimer Eisenbahnhalle wurde der Rückweg über Büschfeld, Limbach, Nunkirchen, Hüttersdorf und Nalbach durch das Industriegebiet Saarwellingen gestartet. Nach 76 km kamen alle gesund an der Steinrauschhalle zum Abschlussgetränk an.

Dank an den Planer Erwin Schwarz und den Führer Bernd Gard für die schönen Tage in der Saar-Mosel-Sauer-Region.