Radtour 2011

Radtour der Tischtennisabteilung vom 22.06.11 – 26.06.11

entlang von Rhein und Lahn

 

 

 

Die Anreise erfolgte am Nachmittag des 22.06.11. Unser “Lager” hatten wir diesmal im beschaulichen Lahnstein aufgeschlagen:

Alle Autofahrer hatten das Ziel bis 18:00 Uhr erreicht. Dieter, Detlef und Frank bewältigten die Strecke per Rad. Nach deren Ankunft gab es das wohl für alle verdiente Abendessen bei unserem Gastwirt. Unsere Unterkunft entsprach leider nicht den Erwartungen. Zwar idyllisch am Lahnradweg gelegen, jedoch auch an einer Fernbahnstrecke. Wir ließen den Abend bei leckeren Essen und dem einen oder anderen Glas Wein / Bier ausklingen.

 
 

Donnerstag, 23.06.11

Lahnstein – Limburg

 

kurze Rast in Bad Ems nach absolviertem Anstieg zum Kloster Arnstein Aussicht vom Kloster

Mittagsrast in Baldiunstein Ziel erreicht!

Freitag, 24.06.11

Lahnstein – Bad Neuenahr (geplante Etappe)

Irrfahrt durch Koblenz vorbei am Kernkraftwerk Mühlheim – Kärlich Ausweichziel Remagen

Rückfahrt durch Weinberge “Betthupfer”

Samstag, 25.06.11

Lahnstein – Rüdesheim

gute Laute trotz schlechtem Wetter! schöne Aussichten

Überraschung in Rüdesheim: “Harleytreffen” Wir fanden dennoch ein beschauliches Lokal

Ausklang des Tages im “Wirtshaus an der Lahn”

Sonntag, 26.06.11

Abreise; Radtour von Bernkastel-Kues entlang der Lieser

 

letzte Rast im Kloster Machern bei einem kühlen Weizen

Drei Männer (Frank, Dieter, Detlef) machten sich bereits kurz vor 08.00 Uhr mit dem Radel auf den Weg. Die Strecke führte über Schmelz, Primstal, Otzenhausen, durch kleinere Orte wie Muhl, Sensweiler, Schauren bis zunächst zur Mittagsrast nach Rhaunen. Nach bisher gefahrenen 90 km kehrten wir zum Mittagessen im einzigen offenen Gasthaus für eine ¾ Stunde ein. Genau während dieser Zeit goss es in Strömen; danach konnten wir unsere Fahrt über die Steigungen des Hunsrücks ungestört fortsetzen. In etwa zu dieser Zeit starteten die restlichen 11 Radfahrer (Hella, Erwin, Lis, Franz, Karin, Stefan, Carolin, Erwin, Christine, Anett und Manfred) vom Steinrausch. Die„Himmelsstürmer“ fuhren weiter über die Dörfer (Dillendorf, Heinzenbach, Alterkülz, Laubach, Laudert, Norath, Rheinbay) nach Boppard. Von dort ging es nach einer Stärkung mit je einem Weizen mit der Fähre über den Rhein zum Ziel nach Lahnstein. Nach 180 km waren die Drei wohlbehalten, zwei jedoch abgekämpft, genau rechtzeitig zum Abendessen im unserem Hotel „Weißes Ross“ angekommen. Die „Autofahrer“ waren bereits seit einer Stunde da.

23.06.:

Nach einem reichlichen Frühstück machte sich die ganze Gruppe um 09.30 Uhr auf den Weg an der Lahn entlang mit dem Ziel Limburg. Zunächst ging es durch Bad Ems, Nassau und an Kloster Arnstein mit einer kurzen Besichtigung vorbei. Fünf Radlern war das Vorwärtskommen an der Lahn doch zu gemütlich; sie wählten den Weg von Laurenburg über den Berg nach Balduinstein; die übrigen Radfahrer nutzten eine Tunnelfahrt der Bahn. Im Gasthaus „Hergenhahn“ fühlten wir uns alle bei Speis und Trank wohl. Die restlichen Kilometer nach Limburg waren trotz gelegentlichen Nieselregens schnell geschafft. Die Besichtigung des Doms sowie der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern war eine angenehme Pflicht. Bei Eis, Kaffee und/oder Kuchen konnte sich jeder nach seinem Gusto entspannen. Zurück ging es mit dem Zug. Im „La Tuffo“, einem tollen italienischen Speiselokal, kam jeder beim Abendessen auf einen weiteren Genuss dieser Radfreizeit. Die Versackerabschlussraucherkneipe war schnell abgehakt.

24.06.:

Die vorgesehene Abfahrt um 09.00 Uhr verzögerte sich. Dieter hatte technische Probleme mit seinem Rad. Er blieb in Lahnstein in der Hoffnung zurück, nach der Reparatur nachzukommen. Es zerschlug sich. Wir machten uns auf den Weg rheinabwärts nach Remagen. Über Irrwege in Koblenz ging die „wilde“ Fahrt, bei der sich Detlef auf einer Brücke einfach mal flach legte, man kann auch sagen, er stürzte, weiter. Zum Glück nur mit ein paar Schrammen. Den gleichen Radler hat auch die einzige Reifenpanne erwischt. Pech! In Brohl kehrten wir zur Mittagsrast kurzerhand bei einem Italiener ein; es war eine gute Wahl. Nun war die Frage:“ Fahren wir bei diesem Wetter, Nieselregen, ins Ahrtal“? Nein, weiter zur berühmten Brücke nach Remagen. Kurz vor Remagen verließen uns zum Besuch von Verwandten Anett und Frank. Sie radelten später nach Lahnstein zurück. Alle anderen besichtigten die Stadt, genossen im Bahnhofbereich die Zeit vor der Rückkehr mit dem Zug bis nach Koblenz. Dieses Mal gab es keine Probleme bei der Fahrt mit den Rädern aus Koblenz heraus. Das abendliche Essen wurde im hauseigenen Restaurant „Parthenon“ eingenommen.

25.06.:

Heute ging es, wieder mit Dieter, rheinaufwärts nach Rüdesheim. Zunächst fuhren wir bei starker Bewölkung und gelegentlichem Nieselregen mit der Fähre in Boppard auf die andere Rheinseite. Später, vorbei an Burgen des Rheins, machten wir in Bacharach im „Hotel Burg Stahleck“ unsere Mittagsrast. Weiter am Rhein ging es später in Rüdesheim mit der Fähre auf die richtige Ortsseite zu den Harley-Davidson-Bikern. Der Rundgang durch Rüdesheim mit den bekannten Straßen und Plätzen führte uns in die Gartenwirtschaft „Zum grünen Kranz“. Auch hier begegnete uns, wie in Bacharach, der Mann auf der „Flucht vor der Ehe“. Nach einer entspannenden Rückkehr (Zug) kehrten wir in froher Erwartung ins „Wirtshaus an der Lahn“ ein. In der „Alten Zollstube“, im Goethe-Zimmer, konnten wir an einem großen ovalen Tisch bei gutem Essen und Trinken den Abend ganz langsam ausklingen lassen. Trotz des eingeschränkten Biergenusses (Zapfanlage defekt) und kein Spätburgunder mehr (dafür Château Lafite), genossen wir den Restaurantbesuch in dieser besonderen Umgebung auch zu später Stunde.

26.06.:

Heute wird die Lahn-Radtour zu Ende gehen. Nach dem Frühstück und dem Verstauen der Räder ging es in Richtung Mosel. In Bernkastel-Kues wieder auf die Räder, um eine Radtour durch das Liesertal zu starten. Nach einigen Kilometern (7) kamen wir in Zeltingen an; genau entgegengesetzt der vorgesehenen Richtung. Also zurück, an den Autos vorbei, auf die richtige Strecke „Liesertal“. Über Platten kamen wir nach Wengerohr, kurz vor Wittlich, bis zu einem Feuerwehrfest. Dort zur Mittagszeit festgesessen, führte uns nach der Pause der Rückweg über eine Steigung bei Ürzig zum Kloster Machern an der Mosel. Die Klosterbrauerei hat wirklich ein gutes „Gesöff“. Weiter gings zu den Fahrzeugen, Fahrräder auf und dann um 17.30 Uhr zurück nach Saarlouis. „Beim Bayer“ war unser Abschlussessen.

Den Organisatoren, Anett und Erwin vielen Dank für eine wieder einmal äußerst gelungene Radtour der TT-Abteilung des TV Steinrausch; und dir Detlef für den schönen Bericht.