Radtouren, Tischtennis

Radtour der Tischtennisabteilung durch den Kraichgau vom 14.-18. Juni 2017

UNSER Erwin hat für dieses Jahr wieder eine interessante, tolle Tour ausgearbeitet:

Kraichgau

Eine Hügellandschaft im Nordwesten von Baden Württemberg.

Die größten Städte des Kraichgaus sind Sinsheim, Bad Rappenau, Bruchsal.

Kennzeichnend ist jedoch die Vielzahl überwiegend bereits im Mittelalter besiedelter Dörfer inmitten der Hügellandschaft. Die größeren Orte sind Mühlhausen, Knittlingen, Oberderdingen.

Baden-Württemberg en miniature, trifft hier Weinerlebnis, Technikbegeisterung und Weltkulturerbe. Regionale Köstlichkeiten, gekennzeichnet mit dem traditionellen Besen.

Teilnehmer der Tour:

Hella, Erwin, Lis, Franz, Anett, Frank, Anette, Berthold, Kasimir, Wulf, Stefan, Manfred, Michael, Christine,

Unser Standort ist:

Weingut Kern, Oberderdingen

Gegen 16 Uhr finden sich ein:

Erwin, Hella, Lis, Franz, Annette, Berthold, Kasimir, Wulf, dann auch Stefan, Manfred, Anett.

Frank und Michael sind mit dem Fahrrad die Gesamtstrecke von Saarlouis „gestrampelt“ : 220 km insgesamt, Höhenmeter 1.648 m . Hut ab!! Pünktlich zum Abendessen treffen auch sie im Weingut Kern ein.

Den Spaziergang durch die historische Altstadt machen nur Kasimir und Christine.

Es wird ein lustiger Abend, mit viel “ interessant gemischten Weinen“.

Donnerstag, 15.6.17

Um 9: Uhr sind wir gut gestärkt von einem reichhaltigen Frühstück auf den Rädern.

Auf unserer Schlössertour – sehr viele historische Gebäude stehen am Weg – sehen wir u.a. das Barockschloss Bruchsal.

Es gehört zu den Glanzlichtern. Aber auch das Schloss in Gondelsheim mit Nymphenbrunnen mit Schlosspark. Aber auch Natur und Gefieder wie Strauße, Störche auf Rathaustürmen bestaunen wir. Stärken tun wir uns bei Ubstadt. Ein Italiener serviert uns leckere Pasta, Salate.

Wir legen an diesem Tag ca. 68 km bei 430 Höhenmeter zurück.

Erwin, Frank und Christine starten noch zu einer kleinen Rundtour  10 km nach Sternenfels. Anstrengend , 198 Höhenmeter. Alle anderen sind ein leckeres Eis essen in den Ort

Am Abend ist Weinprobe angesagt.

Das Weingut Kern, 1910 gegründet, ist das älteste und traditionsreichte Weingut in Oberderdingen. Das Gut bewirtschaftet eine Rebfläche von 15 ha. Die Reben sind überwiegend auf Muschelkalk / Lehm angebaut. Michael Kern, geboren 1974, hat 1999 den elterlichen Betrieb übernommen. Wir verkosten verschiedene Rebsorten wie:

Riesling, weißer Burgunder, Lemberger, Schwarzriesling,  Weißherbst, Gewürztraminer und lernen dabei Trinksprüche wie:

Hast Du Riesling in der Blutbahn, fühlst Du Dich sexy wie ein Truthahn.

Und wenn du einen Onkel hast, und der hat gute Weine, dann sorge, dass er Dich nicht hasst, sonst trinkt er ihn alleine.

Und wenn ich so ein Mädchen wüsst , die diesen Wein so pisst, dann würd ich gerne mit  Vergnügen unter ihrem Spundloch liegen.

Freitag, 16.06.17

„Besentour“

Der „Besen“ ist hierzulande legendär. Auf hochdeutsch: Wenn der Winzer oder Weingärtner einen Besen vor das Haus hängt, dann gibt es drinnen heimische Hausmannskost zum Rebensaft. Unsere heutige Tour ist auch wieder sehr anstrengend, führt durch die Weinfelder. Bereits bei Kürnbach beginnt die Suche nach dem richtigen Weg – Michael versucht, den Wegweiser in die richtige Position zu bringen.

 

Über Sulzfeld geht’s zur Ravensburg. Die Ravensburg ist der einstige Stammsitz der Freiherren Göler von Ravensburg und zählt zu den bedeutendsten Burgen im Kraichgau;  erbaut um 930 dient sie heute als Ausflugsziel. Die Burgruine lässt die Hektik unserer Zeit ein wenig vergessen. Für Feierlichkeiten jeglicher Art bietet sie den geeigneten Rahmen. Am Schloss 14 %, Steigung. Selbst für unsere Elektro-Biker eine Herausforderung. Bei Mühlbach bestaunen wir diese Miniatureisenbahn – was für unsere großen Jungs:

Die Steigungen schaffen uns …..- Mittagverpflegung gibt’s in Maulbronn.

Kloster Maulbronn gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen.

Insgesamt 53 km ,  1.086 Höhenmeter.

Abends beim Griechen (Tischtennisclub von Oberderdingen)

ist der Frust über Schwierigkeit und Höhenmeter vergessen. Nach etlichen “ USO“s wanken wir zurück ins Weingut Kern.

Samstag,  17.07.17

Pünktlich sind wir um 9:00 Uhr auf den Rädern. Es läuft ausgezeichnet. Das Land der 1000 Hügel zeigt bei dieser Tour alles, was es an Natur mit Streuobstwiesen, Hohlwegen, Trockenmauern und Kultur mit Schlössern und anderen Geheimtipps zu bieten hat.

Kurz hinter Bretten verlässt Wulf die Gruppe, um mit dem Zug zurück nach Oberderdingen zu fahren. Auch heute haben wir ausgezeichnete Mittagverpflegung bei einem Tennisclub hinter Jöhlingen. In Bretten am Marktplatz, umgeben von hübschen Häuserensembles,  gibt’s für jeden noch was „Süßes“, bevor wir über das Weinplateau zurück nach Oberderdingen gelangen .

Unsere heutige Strecke: 68,59 km bei 998 Höhenmeter

Auch an diesem Abend „leben wir nicht schlecht“: im Weingut Lutz ist bestens für unser leibliches Wohl gesorgt:

Sonntag, 18.06.2017

Am Sonntag begaben sich die übriggebliebenen acht Fahrer auf die Schlussetappe. Mit dem Auto ging es zunächst nach Stettfeld. Wir wollten über 46 km die sogenannte „Riesling Tour“ fahren. Aber von Weinbergen war weit und breit nichts zu sehen. Trotzdem war es bei strahlendem Sonnenschein eine landschaftlich reizvolle Strecke. Bei der Mittagsrast in Tiefenbach, wo wir in einem Landgasthof hervorragend speisten, hatte Berthold wohl etwas viel Sonne abbekommen und sich als „letzter Mann“ gründlich verfahren. Gegen 15.00 Uhr konnten wir die Räder wieder verladen und nach Hause fahren. Beim „Absacker“ in der Steinrauschhalle   gesellten sich auch die vorher „Geflüchteten“ wieder zu uns und wir konnten die Tour etwas Revue passieren lassen.

Nachdem wir jetzt alle Weinregionen befahren haben, müssen wir uns für 2018 Besonders einfallen lassen.

ALLE danken unserem ERWIN für die tolle Organisation und freuen uns bereits auf ein Zusammensein bei einer nächsten Tour!!

Radtouren, Radtouren, Tischtennis, Verein

Radtour der Tischtennisabteilung vom 26.05. bis 29.05.16 am Kaiserstuhl

Die 13. Tour – Kaiserstuhl „reloaded“

Insgesamt 21 Teilnehmer:
Erwin S. + Hella, Franz + Lis, Erwin L. + Karoline,Frank + Anett , Berthold + Annette, Jürgen + Elfie, Andreas + Heidi, Christine, Dieter, Detlef, Michael, Manfred, Kasimir und Wulf.
„Nach der Tour ist vor der Tour“
Kaum ist eine Tour zu Ende, befasst sich unser „Tour-Organisator“ Erwin S. schon wieder mit den Planungen für das nächste Jahr: Wo soll es diesmal hingehen? Welche passenden Strecken bieten sich dort an? In welcher Unterkunft werden Zimmerkontingente vorgebucht? All das wird von Erwin stets akribisch vorbereitet.Und meist im Januar lädt er dann zu sich nach Hause in den Partykeller ein, um bei guten Getränken und leckerem Essen die letzte Tour noch mal Revue passieren zu lassen und die Details der neuen Tour bekanntzugeben. So auch in diesem Jahr: Alle tragen mit Antipasti, Salaten, Dips und Desserts zu einem abwechslungsreichen und schmackhaften Speisenbuffetbei und Dieter präsentiert eine kurzweilige Dia-Show der letztjährigen „Saarlandrundfahrt“. So wird es ein geselliger und fröhlicher Abend, bei dem auch eingehend über das Ziel der diesjährigen Fahrradtour gefachsimpelt wird: Wie schon 2008 ist das Weindorf Achkarren am schönen Kaiserstuhl zentraler Ausgangspunkt für unsere Tagestouren mit dem Fahrrad.
War es „jugendlicher Übermut“ oder übermäßiger Alkoholkonsum: Dieter, Jürgen, Michael und Andreas fassen an diesem Abend den Entschluss, die Anreise zum Kaiserstuhl mit dem Fahrrad absolvieren zu wollen. 230 Kilometer an nur einem Tag: ein für Hobby- und Gelegenheitsradfahrer mehr als ambitioniertes Ziel ! Um es vorweg zu nehmen: Es bleibt letztendlich doch nur eine „Schnapsidee“! Schlechtes Wetter, Verletzungspech und Zeitprobleme verhidern eine gezielte Vorbereitung und so wird dieser Plan schweren Herzens wieder „ad acta“ gelegt. Eine Woche vor Tour-Start treffen wir uns dann nochmal im Wirtshaus „Zum Bayer“, um letzte Details zu besprechen. Erwin verteilt hier auch die von der Firma „ProWIN“ gesponserten T-Shirt, die – bedruckt mit den Daten aller bisherigen Touren – sichtbares Zeugnis über die Radfahr-Aktivitäten der Tischtennisabteilung des TSV Ford Steinrausch ablegen.

Tag 1 – Mittwoch 25.05.2016 – Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“

 War in den Tagen davor das Wetter noch durchwachsenund wenig sommerlich, erwartet uns an diesem Tag schönstes Reisewetter. Entsprechend gut gelaunt und in freudiger Erwartung trifft sich der Großteil der Gruppe um 11 Uhr zur gemeinsamen Abfahrt an der Steinrauschhalle.

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Nachdem die obligatorischen Gruppenfotos im Kasten sind, machen wir uns dann mit unseren PKW auf den Weg. Erstes Etappenziel ist der Rastplatz „Aire du Haut Koenigsbourg“, nördlich von Colmar im Elsass.

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Er ist bekannt für seinen tollen Blick zur Burganlage „Haut Koenigsbourg“ und die Störche, die ohne Scheu zwischen den Picknick-Tischen auf dem Rastplatzgelände umherstolzieren; immer auf den ein oder anderen Happen hoffend.

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Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Picknick

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– zu dem jeder einen Teil der Zutaten beisteuert – geht es dann über Colmar und Breisach nach Achkarren, wo wir so gegen 16.00 Uhr ankommen. Hier stoßen dann auch Anett und Frank zu uns, die direkt aus ihrem Urlaub in der Schweiz anreisen. Der größte Teil der Gruppe bezieht Quartier im Hotel „Vulkanstüble“, die übrigen sind in der nahegelegenen „Pension Dägele“ untergebracht.

Nach dem Ausladen und ersten „Feierabend-Bierchen“ begeben wir uns dann – nachdem
zwischenzeitlich auch die letzten Nachzügler eingetroffen sind – auf eine kleine Wanderung durch die Achkarrer Weinberge. Auf dem „geologischen Weinlehrpfad“ am Achkarrer Schlossberg mit seinen Informations- und Schautafeln lernen wir einiges über die Zusammenhänge zwischen Geologie und Weinbau. Außerdem genießen wir die herrlichen Ausblicke ins Achkarrer Tal und das Umland.

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Dieter und Detlef, die der Gruppe etwas voraus laufen, sind plötzlich verschwunden. Wie wir später erfahren, haben sie sich auf einen Abstecher zum Schlossberg-Gipfel gemacht und sind dort auf Mitglieder des örtlichen Tourismusvereins getroffen, die gerade dabei waren, die letzten Arbeiten an einer neuen Ruhebank zu verrichten. So sind sie dieErsten, die die neue Bank einweihen dürfen. Mit Bier und einem Erinnerungsfoto fürs Gemeindearchiv wird dieser „historische Moment“ würdig begangen. Das gemeinsame Abendessen genießen wir im Gasthaus „Krone“. Hier zieht Erwin den nicht ganz ernst gemeinten Spott des Kellners auf sich, als ersich einen Gutedel bestellt . „Das ist am Kaiserstuhl `ne Schorle“ ist sein verächtlicher Kommentar zu Erwins Wahl einesKonkurrenzproduktes aus dem Markgräflerland.

Tag 2 – Donnerstag 26.05.2016 – „Perdu en Alsace“

 Heute steht die erste Radtour auf dem Programm. Frank hat eine Strecke ausgearbeitet, die uns über den Rhein ins nahe gelegene Elsass führt. Pünktlich um 9.00 Uhr geht’s los. Auch wenn es zu dieser Uhrzeit noch etwas kühl ist, zeichnet sich schon ab, dass es wettermäßig auch wieder ein herrlicher Sommertag wird. Zügig geht es über Breisach in das auf französischer Seite gelegene „Neuf-Brisach“. Hier machen wir einen ersten längeren Stopp. Neuf-Brisach ist für uns Saarlouiser besonders interessant: Es ist quasi eine Zwillingsschwester unserer Heimatstadt. Die Festungsstadt wurde – wie Saarlouis – in der Ära des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von dessen Festungsbaumeister Vauban entworfen. Mit ihrem symmetrischen, sternförmigen Grundriss ist sie fast eine Blaupause der Saarlouiser Festungsanlage, nur dass hier noch viel mehr von der historischen Anlage erhalten ist.

fotoSo lassen wir es uns nicht nehmen, einen kurzen Spaziergang durch den Wallgraben, vorbei an den Festungsmauern, zu machen. Von Neuf-Brisach geht es dann – vorwiegend auf öffentlichen Straßen ohne Radweg – weiter nach Eguisheim.

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Der Ort, an der elsässischen Weinstraße gelegen, hat eine malerische Altstadt und ist nicht zu Unrecht als eines der „Plus beaux villagesde France“ (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert. Da in Teilen Deutschlands Feiertag (Fronleichnam) ist und der Charme von Eguisheim sich offensichtlich auch bei anderen rumgesprochen hat, ist der Ortskern um die Mittagszeit von zahlreichen Touristen besucht. Die Chancen, mit 21 Personen in einem Restaurant einen gemeinsamen Platz für die Mittagspause zu ergattern, sind demnach gering; wir teilen uns also auf.

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Um 14.30 Uhr geht’s weiter. Nächstes Ziel ist Colmar. Nachdem unterwegs einige schlammige
Passagen erfolgreich passiert worden sind, ergeben sich kurz vor Colmar Orientierungsprobleme.  Trotz diverser Straßenkarten und Handy-Apps, die eingehend studiert (und noch mehr diskutiert) werden, ist nicht ganz klar, welche Route wir nehmen sollen. Unser „Tour-Guide“ Frank lässt schließlich die Gruppe zurück und macht sich mit einem „Ich fahre mal langsam vor“ auf in einen  dunklen, schlammigen Waldweg; dicht gefolgt von Erwin L. In der Erwartung, dass die beiden „Kundschafter“ bald zurückkommen und den richtigen Weg weisen, harrt der Rest der Gruppe aus. Nachdem sich aber auch nach einer halben Stunde niemand der Beiden blicken lässt, macht sich Michael auf die Verfolgung. In besagtem Waldweg findet er sie nicht und auch an den nächsten  Weggabelungen oder –kreuzungen wartet niemand. Bei Anrufen auf dem Handy meldet sich nur die Mailbox. Wo sind die denn? Die können sich doch nicht in Luft aufgelöst haben, oder doch? Wie dem
auch sei, dann müssen wir halt auf eigene Faust weiter! Erwin S. übernimmt jetzt die Führung.
Wegen der fortgeschrittenen Zeit beschließen wir, Colmar seitlich liegen zu lassen und stattdessen direkt Richtung Breisach zu fahren. Hier machen wiram Restaurant „El Sombrero“ noch eine kurze Trinkrast, bevor wir dann die letzten Kilometer nach Achkarren in Angriff nehmen. Insgesamt 80 km zeigt der Tacho bei der Ankunft an. Doch wo sind Frank und Erwin L.? Erst deutlich nach uns treffen die beiden ein. Wie sich herausstellt, waren sie der irrigen Meinung, dass der Rest der Gruppe ihnen folgt. Als sie ihren Irrtum bemerken, setzen sie nach ergebnislosem Warten alleine ihren Weg nach Colmar fort. Wie sie uns berichten, war unsere Entscheidung, Colmar auszulassen, wohl die richtige. Auch hier war aufgrund des Feiertags insbesondere das bei Touristen beliebte Viertel „Klein Venedig“ so überfüllt, dass für eine große Gruppe mit Fahrrädern kaum ein Durchkommen möglich gewesen wäre. Sie selbst haben am Ende 104 km auf dem Tachound Erwin bei seinem E-Bike noch eine Restreichweite von genau 1 km! Wenn das mal keine Punktladung ist. Eigentlich war für das Abendessen wieder ein Restaurantbesuch geplant. Da vom Picknick am Mittwoch aber noch so viel übrig ist, beschließen wir, stattdessen eine „Restevertilgung“ im Garten der Pension Dägele zu machen. Bei lauem Sommerwetter und gutem Hauswein lassen wir mit angeregten Gesprächen den Tag ausklingen.

Tag 3 – Freitag 27.05.2016 – „Kaiserstuhl-Umrundung– oder doch eher–Überquerung?“

 Auch heute erwartet uns wieder traumhaftes Fahrrad-Wetter. Am Start gibt es eine kleine
Verzögerung, da Kasimir Probleme mit seinem Fahrradhat. Ein Reifen verliert Luft und da es ein schlauchloser, geklebter Mantel ist, ist eine Reparatur mit dem vorhandenen „Bordwerkzeug“ nicht so einfach möglich. Doch Abhilfe ist schnell geschaffen: Der Inhaber der Pension Dägele, Herr Isele, stellt sein altes Mountain Bike zur Verfügung. Die Runde um den Kaiserstuhl ist eine bei Radtouristen beliebte, flache Tour. Wir fahren sie gegen den Uhrzeigersinn. Über Ihringen, Bötzingen, Eichstetten und Bahlingen geht es auf gut beschilderten Radwegen bis nach Riegel. Im Ortszentrum, beim Gasthof „Kopf“, machen wir die erste Pause. „Wenn schon, denn schon“ lautet das Motto und so darf natürlich – trotz der noch recht frühen Tageszeit – eine Verkostung des „Riegeler Landbieres“ aus der ortsansässigen Brauerei nicht fehlen. Andere tun sich stattdessen an den schmackhaften Windbeuteln aus der benachbarten Konditorei gütlich. So gestärkt geht es weiter bis nach Endingen. Hier statten wir dem idyllischen Ortskern einen kurzen Besuch ab, bevor uns die Fahrt nach Sasbach führt. Im Garten des Gasthaus „Löwen“ machen wir Mittagsrast. Unter alten Kastanienbäumen finden wir wunderbar schattige Plätze und auch die Speisekarte des Hauses hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Von Sasbach aus hätte uns die Tour eigentlich am Rhein vorbei weiter bis nach Burkheim führen sollen. Irgendwie verpassen wir aber die richtige Abzweigung und eh wir uns versehen, befinden wir uns in einem steilen Anstieg durch die Weinberge auf die westliche Höhe des Kaiserstuhls. Entlohnt für unsere schweißtreibende Arbeit werden wir dann jedoch mit einer rasanten Abfahrt nach
Jechtingen. Hier finden wir dann auch wieder den Weg durch die Rheinauen nach Burkheim. In diesem malerischen Örtchen mit seinem mittelalterlichen Charakter machen wir nochmals eine Kaffeepause, bevor wir dann die letzte Etappe nach Achkarren in Angriff nehmen. Rund 63 Kilometer zeigt heute nach der Rückkehr der Tacho an. Für den Abend hat Erwin S. eine Weinprobe im Garten der Pension Dägele organisiert.

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Der Inhaber, Herr Isele, ist selbst als Hobbywinzer aktiv und so präsentiert er uns mit Stolz und jeder Menge Sachverstand eine Auswahl von Weinen aus dem Weingut seines Schwiegervaters und aus eigenem Anbau. Den Hunger stillen wir mit einer rustikalen Winzerplatte

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und als Digestif kredenzt uns der
Hausherr eine „Weiche Birne“. Eine solche hatte dann sicherlich auch der ein oder andere am
nächsten Morgen. Die Tour-Erfahrenen unter uns bezeichnen es später auch als „Sensation“, dass Christine, die sonst „mit den Hühnern zu Bett geht“ das Schlafgemach erst deutlich nach Anbruch der Dunkelheit aufsucht …

Tag 4 – Samstag, 28.05.2016 – „Eine fürstliche Etappe“

 „Fürstlich“ präsentiert sich die heutige Etappe in zweierlei Hinsicht: Zum einen hat sie mit ihrem welligen Verlauf das anspruchsvollste Streckenprofil aller drei Touren zu bieten und zum anderen führt sie uns mitten ins Markgräflerland, das einst zum Herrschaftsgebiet des bedeutenden Fürstengeschlechts der Zähringer zählte. Start ist wieder um kurz nach 9 Uhr. Die Gruppe ist heute leicht dezimiert; es gibt einen „gesäßtechnischen“ Ausfall (Franz). Über die bereits bekannte Strecke nach Ihringen geht es weiter in Richtung Merdingen. Den Tuniberg lassen wir links liegen und fahren über Nieder- und Oberrimsingen sowie Munzingen bis in das südlich von Freiburg gelegene Staufen. Dieses malerische Städtchen mit seinem historischen Ortskern hat in den letzten Jahren traurige Schlagzeilen gemacht:
Um das Rathaus mit Erdwärme heizen zu können, wurden 2007 Geothermie-Bohrungen
durchgeführt. Die fatalen Folgen: Grundwasser drang mit starkem Druck in die darüber liegende Gips-Keuper-Schicht ein und löste eine chemische Reaktion aus, die zu einer unterirdischen Quellung führte. An den Gebäuden der Staufener Altstadt traten daraufhin massive Hebungsrisse auf. Bei einem Spaziergang durch die Stadt können wir uns mit eigenen Augen ein Bild von den Schäden und den Anstrengungen zur Behebung machen.
Drei Unermüdliche (Dieter, Jürgen, Andreas) nutzen den Aufenthalt, um mit ihren Fahrrädern den steilen Anstieg zur hoch über der Stadt gelegenen Burgruine zu erklimmen. Von dort oben hat man eine herrliche Aussicht auf Kaiserstuhl, Vogesen und Schwarzwald.

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Weiter geht es dann nach Ballrechten-Dottingen, woim Restaurant „Stolzer Hahn“ die Mittagspause geplant ist. Doch welche Enttäuschung: Als wir dortmit hungrigen Mägen ankommen, ist das Restaurant „mal wieder“ (O-Ton eines Anwohners) geschlossen. Die Gaststätte „Römerkeller“ im benachbarten Heitersheim wird uns als Alternative empfohlen. Aber auch dort haben wir kein Glück: Samstags ist dort erst ab 16.00 Uhr geöffnet! Schließlich schaffen wir es aber doch, in einem schönen Lokal („Landhotel Krone“) einen Freiluftplatz für die ganze Gruppe zu finden. Eigentlich war geplant, dass Franz sich mit dem Auto auf den Weg macht und sich zur Mittagspause dazu gesellt. Doch als wir ihn telefonisch kontaktieren, erfahren wir, dass er in der Pension versehentlich ausgesperrt wurde und daher nicht an seinen Autoschlüssel kommt. So muss er den Tag heute alleine verbringen. Nach der Mittagspause fahren wir weiter in Richtung Bad Krozingen. Der Ort scheint unserem TourGuide Erwin S. so gut zu gefallen, dass er gleich mal – von den meisten unbemerkt – eine
unbeabsichtigte „Ehrenrunde“ um den Ort dreht. Doch dann hat er die Orientierung wieder
gefunden und es geht – immer am Rhein entlang – nach Breisach. Fast hätten wir die gesamte Tour ohne „Platten“ überstanden. Doch dann – kurz vor Schluss – erwischt es uns doch noch: Dem Vorderreifen an Wulf’s Fahrrad geht die Puste aus. Doch kein
Problem: Frank und Detlef reparieren den Schlauch fachmännisch mit Vulkanisier-Kleber und Flicken. Der Rest der Gruppe nutzt derzeit die Pause zum Sonnenbaden auf der Wiese.
Dann naht leider auch schon der letzte Abend unserer Kaiserstuhl-Tour. Den verbringen wir im
„Schneckenbergstüble“ in Achkarren. Als sich von dort die Letzten auf den Heimweg machen,
geraten sie in einen heftigen Gewitterschauer – dereinzige Niederschlag während unserer gesamten Tour. Ins Hotel kommen wir gerade noch rechtzeitig,um die spannende Entscheidung des Champions League Finales, das diesmal als „Stadtmeisterschaft“ zwischen Real und Atletico Madrid ausgetragen wird, am Fernseher verfolgen zu können.

Tag 5 – Sonntag, 29.05.2016 – „Servus und Good Bye“

 Am Morgen nach dem Frühstück heißt es dann „Koffer packen“ und die Autos zu beladen. Ein kleiner Teil der Gruppe entscheidet sich, gleich die Heimreise anzutreten. Die Anderen wollen noch der nahegelegenen Stadt Freiburg einen Besuch abstatten. Mit den Autos geht’s zum Bahnhof in Breisach und vor dort mit dem Zug weiter nach Freiburg – dank der KONUS-Gästekarte sogar kostenlos. Detlef ist ortskundig und übernimmt deshalb spontan die Stadtführung. Bei einem Rundgang durch die Stadt zeigt er uns die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten. Nachmittags heißt es dann auch für diesen Teil der Gruppe Abschied zunehmen vom Kaiserstuhl. Fünf wundervolle Tage bei herrlichem Wetter und geselliger Atmosphäre sind mal wieder viel zu schnell vorüber gegangen.
Den offiziellen Schlusspunkt unserer Fahrradtour bildet dann am Abend das gemeinsame
Abschlussessen in unserem Vereinslokal.
An dieser Stelle noch mal ein besonderer Dank an Erwin für die Organisation und die damit
verbundene Arbeit und ein Kompliment an die gesamteGruppe: Es hat riesen Spaß gemacht!
Auf ein Neues im nächsten Jahr!
A.S.

Radtouren

Radtour 2015 – Der Saarlandradweg – die 2.

Erste Eindrücke der diesjährigen Radtour durch das schöne Saarland.

2004 wurden unsere alljährlichen   Radtouren mit dem Saarlandradweg begonnen, in diesem Jahr eine Wiederholung – jedoch in umgekehrter Richtung. Ausführlicher Bericht folgt in Kürze……

 

IMG_2913Erstes Gruppenfoto an der Rehlinger Staustufe

IMG_2954IMG_2955IMG_2932 IMG_2933 abwechslungsreiche Fahrt:

 

 

 

 

mit schönen Aussichten:

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IMG_2977Gemütlicher Einkehr:

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durch Täler und über Hügel

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auf Höhen:

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entspanntes „Ausrollen“ an Tag 4

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Bestandsaufnahme an Tag 4:

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Ein herzliches Dankeschön an unseren Chef für die perfekte Organisation und Planung:

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und an den Fotografen und für die bleibenden Eindrücke:

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Radtouren, Verein

Radtour der Tischtennisabteilung an Kocher, Jagst und Neckar, die II. 18.-22.06.2014

TEILNEHMER: Elfie und Jürgen Albrecht; Dieter Bund; Christine Freyermuth; Anett und Frank Friebel; Lis und Franz Kamp; Detlef Kiesewalter; Karolin und Erwin Lambert/Landry; Hella und Erwin Schwarz; Annette Weier

gruppenfoto

Hotel zur Krone in Jagsthausen

 MITTWOCH, 18.06.2014, ANREISETAG

Gut gelaunt starten wir an der Steinrauschhalle, doch die Wiederholung der 2013 ins Wasser gefallenen Tour steht unter keinem guten Stern. Kurz vor Waldmohr geraten wir in eine staubedingte Unfallserie. Alle kommen mit einem Schrecken davon, Elfie und Jürgen jedoch erwischt es heftig. Sie selbst bleiben zum Glück körperlich unbeschadet, doch ihr Auto erleidet an der Leitplanke Totalschaden, wird durch den ADAC abgeschleppt. Ist dies wohl das Ende dieser Tour für die beiden? Angekommen in unserer Unterkunft „Zur Krone“ in Jagsthausen, sitzen wir betröppelt beim Abendessen, dann der Anruf von Albrechts: „Wir sind mit Leihwagen unterwegs, bei Waldmohr, bald bei euch!“ Unsere Stimmung verbessert sich schlagartig, da erkennt man doch wahre Radfahrerleidenschaft – oder haben die beiden uns so sehr vermisst? Die Wiedersehensfreude ist groß, wir genießen einen schönen ersten Abend.

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Geplante Etappen

Tag 1 – Donnerstag, 19.06.14

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Der 1. Berg zum Start an Tag 1

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 FACTS:

Streckenlänge: 69,7 km

Fahrzeit: 7:10 h

Schnitt Geschwindigkeit : 15,0 km/h

Höchstgeschwindigkeit: 54,77 km/h

Trittfrequenz Schnitt : 68

Höhenmeter: 1074

Kalorienverbrauch ca: 3400

Kalorienzufuhr ca: 4200

Dies ist doch ein Tag wie er sein soll! Sonnenschein und blauer Himmel!

Wir starten nach einem Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, (unfreiwillig) über einen langen Anstieg Richtung Kloster Schöntal. Besichtigung ist nicht nötig, da bereits in 2013 erfolgt. Weiter geht es in stetigem Auf und Ab, was uns deutlich macht, was uns in den nächsten Tagen erwartet. Wir stärken uns unterwegs mit selbst gepflückten Kirschen, die aber nicht allen gut bekommen. Die Mädels lernen, dass man durchaus alleine aufs Klo gehen kann.Frank ist heute ebenfalls etwas unpässlich, Ursachen sind uns bekannt, werden jedoch zum Schutz der Persönlichkeitsrechte an dieser Stelle nicht erörtert. Wir passieren idyllische Örtchen wie Krautheim, Dörzbach, vorbei an knallroten Klatschmohnfeldern und kehren in Belsenberg in dem den meisten von uns bekannten Gasthof Lell zum Mittagessen ein. Diese Stärkung ist notwendig, denn wir brauchen alle Kraft für den sich endlos ziehenden steilen Anstieg nach Jagsthausen über den Sindringer Berg. Da gönnen wir uns doch gerne ein Abendessen bei schönem Ambiente im „Roten Schloß“.

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Abschluss Tag 1

Absacker gibt es in der Krone.

Tag 2 – Freitag, 20.06.14

 FACTS:

Streckenlänge: 88,0 km

Fahrzeit: 4:58 h

Schnitt Geschwindigkeit: 17,7 km/h

Höchstgeschwindigkeit: 63,42 km/h

Trittfrequenz Schnitt: 80

Höhenmeter: 573

Kalorienverbrauch ca: 2840

Kalorienzufuhr ca: 3650

Jagsthausen-Widdern- Möckmühl: wir gehen sehr fürsorglich miteinander um, weisen auf Hindernisse hin: „Poller!“ – „Poller!“ – „Poller!“ – upps!!! (Elfie) .In Möckmühl: Erwin, wie immer bestens vorbereitet, erzählt uns Erzählenswertes über den Ort, manche gönnen sich anschließend einen Espresso, die anderen stürmen die Götzenburg per pedes oder bike.

1. Pause in Möckmühl

1. Pause in Möckmühl

 

Vortrag des Chefs über Möckmühl

Vortrag des Chefs über Möckmühl

 

Weiter geht’s über Bad Friedrichshall nach Oedheim. Erwin entert das Gasthaus „Zum Rössle“, das auf derart viele Gäste nicht ausgerichtet ist. Das zeigt sich zum Einen an den nur 7 Weißbiergläsern, lange nicht mehr benutzt und zum Anderen an fehlendem Personal. Wir nehmen kurzerhand den Service selbst in die Hand, Erwin höchstpersönlich sorgt für die Getränke, Bestellung, Eindecken und Abräumen werden durch die Mägde unserer Gruppe besorgt. Dafür verwöhnt uns die 72-jährige Wirtin mit einem tollen Essen „Wie bei Muttern“. (Wir werden sie am nächsten Tag bei unserer Mittagsrast wiedersehen, als sie den unerwarteten Gewinn dem Gastgewerbe zurückführt.)

Mittagspause

Mittagspause „Zum Rössle“

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Die Tour führt uns weiter nach Kochersteinsfeld, wo die Truppe sich teilt: unsere 4 harten Jungs Detlef, Dieter, Frank und Jürgen wollen sich noch einmal beweisen : am Berg von Sindringen und im Biergarten von Kloster Schöntal. Wir anderen sind auch zufrieden mit dem etwas einfacheren Weg über Hardthausen. Nach einem wie immer guten Abendessen gibt es für Christine, Detlef, Dieter und Annette ein besonderes Schmankerl: Den „Götz von Berlichingen“ – mit allem Drum und Dran in der Burg von Jagsthausen. Dieter kämpft wie die Akteure und besiegt die neben ihm sitzenden Gegner – die einzigen Blessuren an diesem schönen Tag.

Tag 3 – Samstag, 21.06.14

FACTS:

Streckenlänge: 87,54 km

Fahrzeit: 5:13 h

Schnitt Geschwindigkeit: 16:78 km/h

Höchstgeschwindigkeit: 58,8 km/h

Trittfrequenz: 71

Höhenmeter: 890

Kalorienverbrauch ca: 3850

Kalorienzufuhr ca: 5260

Heute heißt es: Räder aufs/ans/ins Auto, es geht 45 km nach Mulfingen. Dort Aufregung: Hellas Steuerung wurde vergessen? Doch Anetts erfahrener Blick entdeckt sie an versteckter Stelle, es kann losgehen. Wir starten zum landschaftlich reizvollsten Teil unserer Tour. Wohin der Blick auch trifft, überall Weinberge, Schlösschen, kleine Kirchen, idyllische Örtchen.

Schreck am Morgen: Hella Steuerung wurde im Quartier vergessen.....

Schreck am Morgen: Hella Steuerung wurde im Quartier vergessen…..

Tag 3 2 Steuerung wieder da

und wurde doch an einem „versteckten Platz“ wieder entdeckt…..

 

 

 

 

 

kleine Umwege .....

kleine Umwege …..

Tag 3 3 warten auf die weiterfahrt (1024x545)

und Ruhephasen

 

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Es geht über Langenburg, Kirchberg, llshofen nach Wolpertshausen, dort Mittagessen in der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall“.

letzte Rast vor dem "letzten" Berg des Tages

letzte Rast vor dem „letzten“ Berg des Tages

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Einen Kaffee gönnen wir uns in Künzelsau. Dort wird Lis vergessen – auf dem Klo. Doch dank modernster Kommunikationstechnik findet bald die Wiedervereinigung statt. Franz ist – nur kurz- etwas in sich gekehrt und die Mädels beschließen, nie wieder alleine aufs Klo zu gehen.( Lis, verzeihst du uns?) Weiter gehts, nach Belsenberg. Hier wird es kompliziert, denn wir trennen uns (unfreiwillig).

–Gruppe I (einfach):    Karoline, Elfie, Frank, Jürgen

Asphaltierter Weg über Steinbach, Hermutshausen und eine lange Abfahrt nach Mulfingen, Ankunft 17.00.

–Gruppe II (einfach):   Hella, Erwin S., Detlef

Asphaltierter Weg , alternativ zur Gruppe I über Hermutshausen und eine lange Abfahrt nach Mulfingen, Ankunft 17.00.

Gruppe III (für Könner):  Anett, Lis, Christine, Annette, Franz, Dieter, Erwin L.

Der Tipp einer Einheimischen lässt uns unsere Räder über steile Schotterwege durch Wald schieben. Wir sind orientierungslos, ein Radweg ist dies nicht! Dieter füttert uns mit Walderdbeeren, ein Hubschrauber kreist über uns, wir kämpfen uns durch meterhohes Brennesseldickicht, Lis singt „Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald“, die Lage droht zu eskalieren.

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Doch dank der Handynavigation, der Erfahrung und des Durchsetzungs-vermögens von Anett und Franz treffen wir auf besagte lange Abfahrt nach Mulfingen. Ankunft: 18.00.

Nun ist Eile geboten. Detlef lässt sich per Radwege-Navigation nach Jagsthausen lotsen, zwar ziemlich holprig, aber wir sind als Erste vor Ort!

Nun müssen wir uns dummeln mit Duschen und Abendessen, denn: WM!!! Friebels hissen 3 m² Deutschlandflagge, sogar Frau Brandt trägt Schwarz-Rot-Gold. Wir gewinnen 2 : 2 gegen Ghana.

Wir haben heute mehr geleistet als unsere Nationalmannschaft und gehen wohlig müde zu Bett.

Tag 4 – Sonntag, 22.06.14

 FACTS:

Streckenlänge: 43,3 km

Fahrzeit: 2:44 h

Schnitt Geschwindigkeit: 15,83 km/h

Höchstgeschwindigkeit: 40,36 km/h

Trittfrequenz: 75

Höhenmeter: 216

Kalorienverbrauch ca: 2170

Kalorienzufuhr ca: 3890

Schon letzter Tag! Zum Abschied im Gasthaus „Zur Krone“ gibt es liebe Worte, einen Eintrag im Gästebuch :

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Eintrag in Gästebuch der „Krone“

Schöne letzte Tour über kleine Hügel

Schöne letzte Tour über kleine Hügel

und vorbei an interessanten Feldern

und vorbei an interessanten Feldern

und

Wurst in Dosen. Wir fahren per Auto nach Bad Wimpfen und radeln auf dem Neckarradweg bis Obrigheim und wieder zurück. Hier auf diesem stark befahrenen Weg wird uns bewusst, wie entspannt wir auf den schönen Kocher-Jagst-Radwegen fahren konnten. Ein letztes Mittagessen im Kräuterweible“ in Bad Wimpfen und liebe Abschiedsworte von Erwin und auf geht’s zum Steinrausch. Dort findet beim St.Johannes-Pfarrfest unsere Tour ihren Ausklang.

 FACTS (gesamt):

Streckenlänge: 288,54 km

Fahrzeit: 20:05 h

Höhenmeter: 2753

Kalorienverbrauch ca: 12260

Kalorienzufuhr ca: 17200

Kalorienbilanz: enormer Zugewinn!

Dank geht an Erwin für die tolle Organisation

Danke Erwin!

Danke Erwin!

an uns alle für unsere gute Laune, Dank an unsere funktionierenden Fahrräder und Muskeln und das wunderbare Wetter an allen Tagen.

 ES WAR SOOOO SCHÖN!!!

 Bericht:      Annette Weier

Radtouren

Radtour 2013 an Kocher und Jagst

Die 10. Tour!

Der Chef hatte in diesem Jahr zum Aufschlagen des Lagers das beschauliche Jagsthausen ausgesucht. Die Anreise erfolgte bereits am Mittwoch. Nach dem Zimmerbezug traf man sich in der gemütlichen Gaststube der Familie Brand im Gasthof „Zur Krone“: www.krone-jagsthausen.de. Bei Bauernsteak, Käsespätzle und Maultaschen wurde über kuriose und schöne Begebenheiten der vergangenen Touren gesprochen. Da die Wetterprognosen nichts Gutes verheißen ließen, wurde bereits jetzt über die Alternativen bei Regenwetter gesprochen: Museum, Thermalbad…..Nachdem Frank auf den Nichtabstieg seiner Lieblingsmannschaft eine letzte Runde setzte, erfolgte die Bettruhe, um am Donnerstag ausgeschlafen und frisch starten zu können.

Donnerstag, 30.05.13

Trotz des schlechten Wetterberichtes gab es ein paar Lichtblicke am Himmel. Fast pünktlich, um 09:30 Uhr erfolgte der Start in die 1. Etappe. Bereits nach 500 m gab es einen „Stoppruf“.Christines Fahrrad funktionierte nicht, wie es sollte. Nach einer kurzen Inspektion der Fachkundigen, stellte man fest, dass hier auch Franks Werkzeugrucksack nicht helfen konnte – eine große Zange musste her. Kurzentschlossen begleitete Frank Christine zurück zum Hotel, um den Wirt um ein brauchbares Werkzeug zu bitten. Der Rest der Truppe rollte entlang der Jagst langsam weiter hin zum Kloster Schöntal.kloster (800x600)

Nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter nach Bieringen. Der hilfsbereite Wirt der Krone hatte zwischenzeitlich organisiert, dass die in Bieringen ansässige Fahrradwerkstatt auch am Feiertag öffnete und Christines Fahrrad wieder fahrbereit machte. Da dies jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen sollte, wurde Christine hier hinterlassen. Bei trockenem Wetter und einigen Sonnenstrahlen konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Da es so gut voran ging und die Fahrt sehr angenehm war, wurde die geplante Abfahrt in Hohebach verpasst. Nachdem dies einige Kilometer später bemerkt wurde, wurde darüber abgestimmt, den „kleinen“ Umweg in Kauf zu nehmen. Derweil gab es einen Anruf von Christine, welche bereits in Hermutshausen auf die Truppe wartete – ihre Wartezeit sollte eine Weile dauern…..Um den richtigen Weg zu finden, wurden mehrere Einheimische befragt. Über einen endlosen Berg führte der Weg nach Hermutshausen, wo Christine wieder eingesammelt wurde. Es wurde nun Zeit für eine Mittagsrast. In Belsenberg, im Landgasthof Lell, konnten sämtliche Akkus wieder aufgeladen werden. Bei Spargelspargel und anderen Leckereien und sogar einem Geburtstagsständchen, einer kleinen Kapelle für die im Landgasthof feiernde 90 – Jährige, entspannte man sich und freute sich auf die restlichen 30 km. Die Weiterfahrt sollte nicht lange dauern. Stefan stieg infolge plötzlichen Bremsens über den Lenker ab. Auf den ersten Blick hatte er – zum Glück – nur ein paar kleine Schürfwunden, sodass er schnell verarztet war. Jedoch nach einigen hundert Metern, brach sein Schaltwerk ab. Frank packte mal wieder seinen Rucksack aus, um die Kette zu kürzen, damit Stefan in einem Gang hätte nach Jagsthausen radeln können. Der Versuch misslang jedoch. Stefan und Karin bestellten sich ein großes Taxi, die anderen radelten etwas betrübt entlang der Kocher nach Sindringen und über den letzten Anstieg nach Jagsthausen. Endlich um 21 Uhr saßen alle in der Gaststube, um den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen.

85 km, 950 hm

Freitag, 31.05.13

Der eine oder andere hatte es bereits während eines unruhigen Schlafes in der Nacht bemerkt: Der angekündigte Starkregen war da. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde beratschlagt, was man mit diesem Tag anfangen könnte. Da die geplante Radtour für die meisten nicht in Frage kam, wurde der Ort mit Regenjacke und Schirm erkundet. Der kleine Ort bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten, zu erwähnen sei die Götzenburg – der heutige Wohnsitz unseren Altbundespräsidenten Roman Herzog sowie das Rote und das3 Weiße Schloss: www.jagsthausen.de.

Karin und Stefan telefonierten derweil mit verschiedenen Stevenswerkstätten, um Stefans Fahrrad wieder in Gang zu bekommen. Der Rest der Truppe entschloss sich nach dem Spaziergang heute nicht mehr aufs Rad zu steigen, um zum einen die Regensachen nicht auspacken zu müssen und zum anderen gewisse Wunden pflegen und ruhen lassen zu können. Statt dessen wurde beschlossen, per Auto nach Bad Wimpfen

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zu fahren. Auf einigen Umwegen wurde das Ziel erreicht. Die urige Altstadt wurde erkundet. Beim Kräuterweible gab es eine Mittagsrast bei einem berühmten Hähnchen. Von Karin und Stefan kam die positive Nachricht, dass Stefans Rad „geflickt“ ist. Auch die beiden erhielten mit Verspätung ihr ½ Hähnchen. Nachdem die restliche Altstadt besichtigt war, ging es auf einer „Teststrecke“ für den nächsten Tag wieder zurück zum Hotel. Christine hatte telefonisch im Roten Schloss einen Tisch für das Abendessen reservieren lassen. Dort fand der verregnete, aber schöne und erlebnisreiche Tag seinen Ausklang.

Samstag, 01.06.13

Es regnet, nein – es schüttet. In einer unruhigen Nacht hatte der Chef Gelegenheit, über den weiteren Verlauf der Tour nachzudenken. Zum Frühstück unterbreitete er seinen Vorschlag: Abreise und Wiederholung der Tour im nächsten Jahr. Nach kurzem Überlegen waren alle einverstanden, auch die Wirtin. In der Metzgerei der Familie Brandt deckten sich fast alle mit hausmacher Köstlichkeiten ein, dann hieß es packen. Gegen 10:30 Uhr erfolgte die Abreise in der Kolonne.

199 202

Sonntag, 02.06.13

10:30 Uhr Treffpunkt Steinrauschhalle für die Abschlusstour.

Die Sonne scheint! Spätestens jetzt waren alle Zweifel ausgeräumt, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Der Chef hatte eine hügelige Runde vorbereitet. Über die Rodener Wiesen, entlang der Saar bis Völklingen, nun über den bereits vor Jahren befahrenen Saarlandradweg

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Petite Rosselle, St. Nikolaus zur Mittagsrast am Wildgehege Karlsbrunn. Dieter musste jedoch vor der Einkehr noch für den einzigen Platten sorgen.

232 Michael und Frank hatten die Sache relativ schnell im Griff. In der Velostation in Karlbrunn gab es Würstchen, Pommes und Getränke. Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter auf dem Saarlandradweg über Ludweiler, die Aussichtsplattform am Schacht Lauterbach,

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über Bisten, Neuforweiler, Beaumarais zum Steinrausch. Bei einem Abschlussbier wurde die erlebnisreiche Tour ausgewertet.

256

Ob Erwins Planung perfekt war, wird erst im nächsten Jahr abzuschätzen sein, dennoch bereits jetzt ein großes Dankeschön für die investierte Zeit und Mühe und natürlich für den perfekten Vorschlag am Samstagmorgen!

Anett Friebel

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Radtouren

2012

 Donnerstag, 07.06.12

Steinrausch – Rodener Wiesen – Merzig-Mechern – Silwingen – Steine an der Grenze – Leukbachtal – Saarburg –

nach Mannebach:

Mittagsrast im Eft – Hellendorfer Sonnenhof

Frisch gestärkt ging es weiter durch das beschauliche Leukbachtal

Letzte Rast vor dem Anstieg zu unserem Ziel: Das Mannebacher Brauhaus

Freitag, 08.06.12

Mannebach – Konz – Wasserbillig – Sauer hoch bis Mesenich – linke Sauerseite zurück an die Mosel – bei Mertert kommen wir ins Syretal – fahren über Manternach nach Wecker – dort Steigung nach Schorenshaff – bergab nach Grevenmacher – wechseln auf die rechte Moselseite über Konz – Saarburg nach Mannebach.

Technische Kontrolle vor der Abfahrt:

Heute und auch am Samstag werden wir vom Mannebacher Bürgermeister und Erwins Freund

Bernd Gard

geführt. Natürlich gehört etwas Geschichte der Gegend dazu:

Wasserbillig: Warten auf Detlef, welcher nach seinem Arbeitstag wieder zu uns stieß

Ankunft auf dem Berg

Geselliger Ausgang bei üppigem Essen und dem einen oder anderen Gläschen……

Samstag, 09.06.12

Zunächst geht es nach Konz und dort ins Konzer Tälchen. Über Oberemmel kommen wir in den Winzerort Wiltingen, weiter Richtung Saarburg und wieder hinauf nach Mannebach.

Fahrt entlang der Mosel und durch das schöne Konzer Tälchen – leider ohne Einkehrmöglichkeit…..

Die „Rettung“ gab es im Weingut Weidert in Oberemmel:

Die Familie bereitete uns ein spontanes Essen und servierte ihren leckeren Wein:

Der Abend fand seinen Ausklang bei einer besonderen Weinprobe im Weingut Peter Greif in Fellerich:

 

Sonntag, 10.06.12

Zunächst wieder nach Saarburg – Serrig – Greimerath- Bergen. Mittagsrast Seehotel Losheim – weiter über Nunkirchen, Büschfeld, Limbach, Schmelz, Primsweiler, Körprich Saarwellingen, Ellbachtal – Schlussrast „Zum Bayer“

LEIDER GEHT ES HEUTE SCHON WIEDER NACH HAUSE – ABSCHIEDSFOTO

Die letzte Etappe sollte eine ganz Besondere werden…………….

Nach einem endlosen Anstieg Richtung Greimerath gab es ein leckeres Mittagessen im Seehotel in Losheim:

Frisch gestärkt genossen wir die Fahrt in Richtung Heimat.

Bei einem letzten Bier wurden die viel zu schnell vergangenen vier Tage ausgewertet.

Wir danken unserem

Chef Erwin

für eine perfekt organisierte Tour und sind schon auf seine Pläne für die Tour im nächsten Jahr gespannt!

 

Ausführlicher Bericht – geschrieben von Detlef:

7. Juni:

Nach der Gepäckabgabe am Vortag bei Erwin I (Erwin Landry) trafen sich die Radler an der Steinrauschhalle. Nach dem obligatorischen Foto-Shooting fuhren wir an die Saar und gabelten dort Christine auf. An der Staustufe Rehlingen kamen noch Anett und Frank dazu. Weiter ging es zum Anstieg nach Silwingen, von „Steine an der Grenze“ über den Saar-Radweg bis nach Hellendorf zur notwendigen Mittagsrast im „Sonnenhof“. Ein kurzer Anstieg vor Hellendorf brachte Manfred aus dem Tritt. Krämpfe im Oberschenkel machten ihm zu schaffen. Das gute Mittagessen machte allen Hoffnung auf ein zügiges Weiterfahren auf dem Eft-Hellendorf-Oberleuken-Weg. Ein erneuter Krampf war das Aus für Manfred. Frank und Dieter begleiteten ihn bis Orscholz. Dort holte ihn unser „Kofferfahrer“ Erwin ab und brachte Manfred sicher zur Erholung nach Hause. Die anderen fuhren auf dem „Maria-Croon-Weg“ weiter durchs Leukbachtal mit seinem gut ausgebauten Radweg über Trassem nach Saarburg. Dort in der Eisdiele warteten wir, bis es (endlich?) anfing zu regnen, um uns dann auf den Anstieg zum Ziel nach Mannebach (www.mannebacher.de) zu machen. Michael zog es vor, von hier direkt nach Saarlouis per Bahn zu fahren. Pitschnass kamen die restlichen Radler nach 68 km im Brauhaus an; die Zimmer waren größtenteils noch nicht bezugsfertig. Trotz allem schmeckte uns der Schluck Bier des Brauhauses gut. Detlef fuhr mit dem Rad wieder nach Saarburg, mit dem Zug zurück und die anderen Teilnehmer genossen den Abend bei der WM, gutem Essen und Trinken.

8. Juni:

Nach einem stärkenden Frühstück machte sich die Gruppe um 09.30 Uhr unter der Führung des Ortsvorstehers von Mannebach – Bernd Gard – auf die geplante Strecke des Tages über Tawern nach Konz und von hier aus an der Mosel und Sauer entlang, bei Mesenich über die Sauer und zurück bis Wasserbillig. Dort gesellte sich Detlef dazu und gemeinsam ging es weiter an der Mosel bis nach Mertert. Von dort ging es in gleichmäßigem Anstieg weg von der Mosel durch das Syretal nach Manternach. Der steilere Stieg begann hinter Manternach bis Wecker. Aber dann: Abwärts gings bis nach Grevenmacher, auf der anderen Seite der Mosel ging es weiter bis nach Temmels ins Gasthaus „Leick“. Leichter Regen veranlasste uns die Mittagsrast bei gutem Essen im Haus zu verbringen. Danach ging es ab Konz getrennt weiter: Eine Gruppe mit Erwin II, Hella, Elisabeth, Franz, Karoline, Kasimir, Stefan fuhr direkt nach Mannebach; die anderen, Bernd, Anett, Frank, Christine, Dieter und Detlef über Saarburg nach ca. 85km zum Brauhaus. Der Abend klang mit einem Brauereisteak u.a., bei Bier, Wein oder/und Whisky gemütlich aus. Die Übernachtung in den tollen, geschmackvoll mit alten Möbeln eingerichteten Zimmern war ein Erlebnis für sich.

9. Juni:

Um 09.30 Uhr Start in Richtung Saarburg (bergab); dort leichtes Irritiertsein am Kreisel, weiter an der Mosel entlang in Richtung Ayl, Konz. Durchs Konzer-Tälchen bis zunächst nach Oberemmel. Bernd kennt viele Winzer, sprach vor der Haustür in Ermangelung einer Einkehr zur Mittagszeit einen dortigen Winzer (Weingut Weidert) an, welcher uns mit seiner Gattin (nach einem schnellen Einkauf ihres Sohnes) mit Eier und Schinken auf Brot bei gutem Wein und Wasser bestens und überraschend beköstigte. Vielen Dank der Familie Weidert (www.weingut-weidert.de). Nach der Stärkung ging es zunächst zu Sekt, Kaffee und Kuchen nach gefahrenen 5 km zurück nach Mannebach auf den Bauernmarkt. Sich erfrischen im Hotel und anschließend mit dem Kleinbus um 17.30 Uhr nach Fellerich/Tawern zur Weinprobe ins Weingut Peter Greif (www.weinvongreif.de) ging recht zügig. Bei Sekt- und Weinproben, interessanten Informationen zum Ort, zur Region und dem dortigen Wein kam bei Rollbraten, überbackenen Kartoffeln und Salaten keine Langweile auf. Der Abschluss des langen Abends wurde mit einem hauseigenen Wein gekrönt.

10. Juni:

Am Sonntag ging es zurück. Entlang an der Saar bis Serrig ging es noch ganz gut. Von Serrig bis zur Quelle Heiligenborn war ein stetiger Anstieg; ab hier ging es steil aufwärts über Schotterwege durch ein Waldgebiet bis auf 536m Höhe (gefühlt: tausend Meter). Oben angekommen war Verschnaufen angesagt, danach ging es jedoch einfacher durch Greimerath, Bergen bis zum Seehotel (www.seehotel-losheim.de) in Losheim weiter. Nach wiederum guter Küche, vorbei an der Losheimer Eisenbahnhalle wurde der Rückweg über Büschfeld, Limbach, Nunkirchen, Hüttersdorf und Nalbach durch das Industriegebiet Saarwellingen gestartet. Nach 76 km kamen alle gesund an der Steinrauschhalle zum Abschlussgetränk an.

Dank an den Planer Erwin Schwarz und den Führer Bernd Gard für die schönen Tage in der Saar-Mosel-Sauer-Region.

Radtouren, Tischtennis

Radtour 2011

Radtour der Tischtennisabteilung vom 22.06.11 – 26.06.11

entlang von Rhein und Lahn

 

 

 

Die Anreise erfolgte am Nachmittag des 22.06.11. Unser „Lager“ hatten wir diesmal im beschaulichen Lahnstein aufgeschlagen:

Alle Autofahrer hatten das Ziel bis 18:00 Uhr erreicht. Dieter, Detlef und Frank bewältigten die Strecke per Rad. Nach deren Ankunft gab es das wohl für alle verdiente Abendessen bei unserem Gastwirt. Unsere Unterkunft entsprach leider nicht den Erwartungen. Zwar idyllisch am Lahnradweg gelegen, jedoch auch an einer Fernbahnstrecke. Wir ließen den Abend bei leckeren Essen und dem einen oder anderen Glas Wein / Bier ausklingen.

 
 

Donnerstag, 23.06.11

Lahnstein – Limburg

 

kurze Rast in Bad Ems nach absolviertem Anstieg zum Kloster Arnstein Aussicht vom Kloster

Mittagsrast in Baldiunstein Ziel erreicht!

Freitag, 24.06.11

Lahnstein – Bad Neuenahr (geplante Etappe)

Irrfahrt durch Koblenz vorbei am Kernkraftwerk Mühlheim – Kärlich Ausweichziel Remagen

Rückfahrt durch Weinberge „Betthupfer“

Samstag, 25.06.11

Lahnstein – Rüdesheim

gute Laute trotz schlechtem Wetter! schöne Aussichten

Überraschung in Rüdesheim: „Harleytreffen“ Wir fanden dennoch ein beschauliches Lokal

Ausklang des Tages im „Wirtshaus an der Lahn“

Sonntag, 26.06.11

Abreise; Radtour von Bernkastel-Kues entlang der Lieser

 

letzte Rast im Kloster Machern bei einem kühlen Weizen

Drei Männer (Frank, Dieter, Detlef) machten sich bereits kurz vor 08.00 Uhr mit dem Radel auf den Weg. Die Strecke führte über Schmelz, Primstal, Otzenhausen, durch kleinere Orte wie Muhl, Sensweiler, Schauren bis zunächst zur Mittagsrast nach Rhaunen. Nach bisher gefahrenen 90 km kehrten wir zum Mittagessen im einzigen offenen Gasthaus für eine ¾ Stunde ein. Genau während dieser Zeit goss es in Strömen; danach konnten wir unsere Fahrt über die Steigungen des Hunsrücks ungestört fortsetzen. In etwa zu dieser Zeit starteten die restlichen 11 Radfahrer (Hella, Erwin, Lis, Franz, Karin, Stefan, Carolin, Erwin, Christine, Anett und Manfred) vom Steinrausch. Die„Himmelsstürmer“ fuhren weiter über die Dörfer (Dillendorf, Heinzenbach, Alterkülz, Laubach, Laudert, Norath, Rheinbay) nach Boppard. Von dort ging es nach einer Stärkung mit je einem Weizen mit der Fähre über den Rhein zum Ziel nach Lahnstein. Nach 180 km waren die Drei wohlbehalten, zwei jedoch abgekämpft, genau rechtzeitig zum Abendessen im unserem Hotel „Weißes Ross“ angekommen. Die „Autofahrer“ waren bereits seit einer Stunde da.

23.06.:

Nach einem reichlichen Frühstück machte sich die ganze Gruppe um 09.30 Uhr auf den Weg an der Lahn entlang mit dem Ziel Limburg. Zunächst ging es durch Bad Ems, Nassau und an Kloster Arnstein mit einer kurzen Besichtigung vorbei. Fünf Radlern war das Vorwärtskommen an der Lahn doch zu gemütlich; sie wählten den Weg von Laurenburg über den Berg nach Balduinstein; die übrigen Radfahrer nutzten eine Tunnelfahrt der Bahn. Im Gasthaus „Hergenhahn“ fühlten wir uns alle bei Speis und Trank wohl. Die restlichen Kilometer nach Limburg waren trotz gelegentlichen Nieselregens schnell geschafft. Die Besichtigung des Doms sowie der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern war eine angenehme Pflicht. Bei Eis, Kaffee und/oder Kuchen konnte sich jeder nach seinem Gusto entspannen. Zurück ging es mit dem Zug. Im „La Tuffo“, einem tollen italienischen Speiselokal, kam jeder beim Abendessen auf einen weiteren Genuss dieser Radfreizeit. Die Versackerabschlussraucherkneipe war schnell abgehakt.

24.06.:

Die vorgesehene Abfahrt um 09.00 Uhr verzögerte sich. Dieter hatte technische Probleme mit seinem Rad. Er blieb in Lahnstein in der Hoffnung zurück, nach der Reparatur nachzukommen. Es zerschlug sich. Wir machten uns auf den Weg rheinabwärts nach Remagen. Über Irrwege in Koblenz ging die „wilde“ Fahrt, bei der sich Detlef auf einer Brücke einfach mal flach legte, man kann auch sagen, er stürzte, weiter. Zum Glück nur mit ein paar Schrammen. Den gleichen Radler hat auch die einzige Reifenpanne erwischt. Pech! In Brohl kehrten wir zur Mittagsrast kurzerhand bei einem Italiener ein; es war eine gute Wahl. Nun war die Frage:“ Fahren wir bei diesem Wetter, Nieselregen, ins Ahrtal“? Nein, weiter zur berühmten Brücke nach Remagen. Kurz vor Remagen verließen uns zum Besuch von Verwandten Anett und Frank. Sie radelten später nach Lahnstein zurück. Alle anderen besichtigten die Stadt, genossen im Bahnhofbereich die Zeit vor der Rückkehr mit dem Zug bis nach Koblenz. Dieses Mal gab es keine Probleme bei der Fahrt mit den Rädern aus Koblenz heraus. Das abendliche Essen wurde im hauseigenen Restaurant „Parthenon“ eingenommen.

25.06.:

Heute ging es, wieder mit Dieter, rheinaufwärts nach Rüdesheim. Zunächst fuhren wir bei starker Bewölkung und gelegentlichem Nieselregen mit der Fähre in Boppard auf die andere Rheinseite. Später, vorbei an Burgen des Rheins, machten wir in Bacharach im „Hotel Burg Stahleck“ unsere Mittagsrast. Weiter am Rhein ging es später in Rüdesheim mit der Fähre auf die richtige Ortsseite zu den Harley-Davidson-Bikern. Der Rundgang durch Rüdesheim mit den bekannten Straßen und Plätzen führte uns in die Gartenwirtschaft „Zum grünen Kranz“. Auch hier begegnete uns, wie in Bacharach, der Mann auf der „Flucht vor der Ehe“. Nach einer entspannenden Rückkehr (Zug) kehrten wir in froher Erwartung ins „Wirtshaus an der Lahn“ ein. In der „Alten Zollstube“, im Goethe-Zimmer, konnten wir an einem großen ovalen Tisch bei gutem Essen und Trinken den Abend ganz langsam ausklingen lassen. Trotz des eingeschränkten Biergenusses (Zapfanlage defekt) und kein Spätburgunder mehr (dafür Château Lafite), genossen wir den Restaurantbesuch in dieser besonderen Umgebung auch zu später Stunde.

26.06.:

Heute wird die Lahn-Radtour zu Ende gehen. Nach dem Frühstück und dem Verstauen der Räder ging es in Richtung Mosel. In Bernkastel-Kues wieder auf die Räder, um eine Radtour durch das Liesertal zu starten. Nach einigen Kilometern (7) kamen wir in Zeltingen an; genau entgegengesetzt der vorgesehenen Richtung. Also zurück, an den Autos vorbei, auf die richtige Strecke „Liesertal“. Über Platten kamen wir nach Wengerohr, kurz vor Wittlich, bis zu einem Feuerwehrfest. Dort zur Mittagszeit festgesessen, führte uns nach der Pause der Rückweg über eine Steigung bei Ürzig zum Kloster Machern an der Mosel. Die Klosterbrauerei hat wirklich ein gutes „Gesöff“. Weiter gings zu den Fahrzeugen, Fahrräder auf und dann um 17.30 Uhr zurück nach Saarlouis. „Beim Bayer“ war unser Abschlussessen.

Den Organisatoren, Anett und Erwin vielen Dank für eine wieder einmal äußerst gelungene Radtour der TT-Abteilung des TV Steinrausch; und dir Detlef für den schönen Bericht.

Radtouren, Tischtennis

Maintour 2010

Radtour der Tischtennisabteilung an der Mainschleife vom 2. bis 6.Juni 2010


Mittwoch, 02.06.10 Anreise

Bericht über die Radtour an der Mainschleife vom 2.- 6. Juni 2010

1.Tag (Anreise): Nach der Verabschiedung durch den 1. Vorsitzenden des TV, Andreas Julien, erfolgte um 10.10 Uhr die Abfahrt an der Steinrauschhalle. Gemeinsam ging die Fahrt über die A8 und A6 weiter bis zur 1. Station am Rastplatz Hockenheimring. Das Essen zur Mittagspause wurde später auf einem Autobahn-Parkplatz in der Nähe von Heilbronn zelebriert. Sekt, Bier und alkoholfreie Getränke standen ebenso auf dem Menüplan (durchdacht und in vielen Teilen von Hella umgesetzt) wie Lyoner, selbst eingelegte Gurken, Frikadellen, Schinken, ….. Was begehrt man mehr? Nach ausgiebiger Stärkung ging es weiter über Würzburg zum Zielort Sulzfeld. Eine kurze Ortsrundfahrt auf der Suche nach dem Hotel lieferte uns erste Eindrücke von der stadtmauerumschlossenen Kleinstadt. Nach 370 km kamen wir um 16.15 Uhr im Hotel „Zum Stern“ an. Die Zimmerverteilung, das Ausladen des Gepäcks und die Unterbringung der Fahrräder erfolgten zügig. Ein Rundgang durch Sulzfeld zeigte uns die Schönheit alter und restaurierter Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Der Fußweg auf dem Kopfsteinpflaster machte uns hungrig. Nach dem Studium der umfangreichen Speise- und Getränkekarte im „Stern“ und erfolgter Bestellung warteten wir gespannt. „Toll“, war schnell die einhellige Meinung. Ob Fisch, Fleisch, fisch- oder fleischlos; es schmeckte allen hervorragend bei guten Getränken. Die drei Nachzügler mussten sich damit noch etwas gedulden. Sie bekamen trotz der späten Ankunft (22.00 Uhr) noch ihre Portionen. Der Abschluss des ersten Tages erfolgte bei Wein und Bier. Nein, noch nicht ganz, denn einer unserer Mitfahrer musste sich noch nachts im Schlafanzug und barfuß auf die Suche nach „Wie sieht der Ort außerhalb der Stadtmauern aus?“ begeben.

2. Tag: Nach ausgiebigem und gutem Frühstück machten wir uns pünktlich um 08.45 Uhr bei bewölktem Himmel, aber trockenem Wetter, auf zur ersten Strecke. Sie führte uns, wie im Tourenplan von Erwin beschrieben, über Sommerhausen zunächst nach Würzburg. Dort konnten wir uns an der Marienburg von der Uferpromenade des Mains aus erfreuen. Über einen kleinen Hügel bei Lengfeld führte der Weg weiter zur ersten Raststelle in Estenfeld an der Kürnachtalhalle. Auf einer Tischtennisplatte (entsprechend: Tour der TT-Abteilung) wurden die Köstlichkeiten (Lyoner, Käse, Brot) des Vortages verspeist. Weiter ging es dann über kleine bis mittelkleine Hügel durch Seligenstadt nach Euerfeld. Dort angekommen, stellte sich die Frage: „Sind wir richtig?“. Antwort: „ Nein“. Also zurück bis Seligenstadt und von dort weiter auf dem richtigen Weg bis in die Weinberge von Neusetz. Schwungvoll ging es am Ende eines Weges nach rechts weiter und wir landeten in Neuses am Berg. In der Häckerstube beim Weinbau Düll machten wir ab 14.00 Uhr bei Deftigem und Erfrischendem unsere Mittagsrast. Vor der Weiterfahrt wurde Hellas Fahrrad noch schaltungstauglich gemacht. Das zügige Abbiegen im Weinberg oberhalb des Mains zeigte jetzt seine Folgen: Wir waren verkehrt. Also zurück durch die Weinberge über Escherndorf zum Zielort Volkach. Kurz vor dem Ort setzten wir mit der Fähre über. In Volkach am Brunnen machten wir bei Eis oder Kaffee kurz Station; dann ging es zügig am Mainkanal zurück in Richtung Kinzingen. Bei leichtem Nieselregen waren wir um 19.00 Uhr und nach 100 km Fahrtstrecke zurück in Sulzfeld. Eine nicht ganz leichte Tour war beendet. Das Abendessen und das abschließende Schlafmittel Bier bzw. Wein hatten wir uns alle verdient.

3. Tag: Die Abfahrt erfolgte pünktlich in Richtung Kinzingen. Dort im Sportgeschäft Matthaei wurden einige Fahrräder repariert (Erwins Kette, Hellas Schaltung, Franks Bremse, ….) bzw. kontrolliert, geschmiert und eingestellt. Bei der Abfahrt: „Wenn ich das gewusst hätte; mein Schaltwerk hätte auch eine Reparatur benötigt“, sagte Christine. Nach fachmännischer Instandsetzung überquerten wir den Main, fuhren den Main-Radweg entlang und suchten eine Abzweigung nach Großlangheim. Schlechte Beschilderung!! Also fuhren wir über Albertshofen, Mainsondheim, Hörblach , Großlangheim, Kleinlangheim und zurück nach Großlangheim über Rödelsee nach Iphofen, unserem weit entferntesten heutigen Tagesziel. Am dortigen Marktplatz in einer Pizzeria stärkten wir uns für den Rückweg vor allem mit Nudelgerichten. Das Essen verdauten wir bei einem Rundgang durch diesen sehenswerten kleinen Ort. An einer Weggabelung kurz nach Markteinersheim musste eine wichtige Entscheidung getroffen werden: rechts oder links weiter? Die Unersättlichen Frank, Manfred, Detlef und die Unersetzliche Anett fuhren nach links; die anderen alle nach rechts. Die Entscheidung war richtig, denn die „Außenseiter“ durften einige km mehr bewältigen. Sie kamen auch kurz nach der Hauptgruppe in Marktbreit auf dem dortigen Marktplatz an. Am Tisch wurde den Vieren bereitwillig Platz gemacht. Schon wieder gab es Radlerbier, Eiskaffee, Kaffee, aber auch Kuchen. Uns geht’s aber gut! Die restliche Strecke zum Hotel wurde dann schnell bewältigt. Um 16.45 Uhr waren wir nach 64 km wieder zurück. Nach kurzem Frischmachen und Erholen gingen wir gemeinsam frohen Mutes zur Weinprobe. Bei „Streng“ ging es dann dort weiter. Nach einer Begrüßung durch Stefan, einem Winzerazubi im 3. Ausbildungsjahr, und einem kleinen Glas Secco (der Rest aus der 2. Flasche wurde schnell weggetragen) wurde die Winzervesper auf den Tisch gestellt.

Ein Winzer muss sich Wasser und Wein schwer verdienen. Das merkte man bei der anschließenden Weinprobe. Wasser wurde nur auf Nachfrage gebracht; Wein zur Probe gab es im wahrsten Sinn des Wortes „nur zur Probe“. Jeweils eine Flasche musste für 15 Radler reichen. So wurden kredenzt: Silvaner Kabinett (2009), Kerner Kabinett (2008), Cyriakus Cuvée (Bocksbeutel, 2007), Bacchus Auslese (Bocksbeutel, 2008), ein trockener Spätburgunder (2008) und ein Barrique Regent (2007). Ernst war aus dem Schneider; er bekam (s)ein Weizenbier. Stefan (Azubi) als Probierschenk machte seine Sache der Informationsvermittlung gut. Dennoch enttäuscht vom Verlauf der Weinprobe gingen wir um 22.00 Uhr zurück. Der Ausklang des Tages fand im „Stern“ statt.

4. Tag: Sehr diszipliniert startete die Abfahrt des letzten Radfahrtages nach Plan. Diesmal ging es zunächst in die westliche Richtung bis Ochsenfurt. Dieser schöne Ort mit seinem sehenswerten Marktplatz wurde langsam durchquert auf dem Weg zur ehemaligen Bahntrasse Gau (Main-Tauber-Fränkischer Radachter – MTF8). Von Tückelhausen ging es auf diesem Radweg meist langsam ansteigend weiter in südlicher Richtung. Kurz nach 12.00 Uhr machten wir dann am Ortseingang von Creglingen im „Blockhaus“ unsere Mittagspause. Bei radfahrergerechtem Essen und Trinken erholten wir uns. Ab 13.30 Uhr ging die Fahrt durch das Craintal nach Rothenburg o. d. T. Ein Teil der Gruppe besichtigte den Ort bis 17.00 Uhr, um dann mit dem Zug bis Marktbreit zu fahren; der restliche Weg nach Sulzfeld wurde wieder per Pedes zurückgelegt. Die Unersättlichen, die Unersetzliche sowie Dieter, Stefan, Karin und Christine bewältigten die Rückfahrt von Rothenburg (fast die geplante Strecke) vor allem über Nebenstraßen mit dem Fahrrad. In Adelshofen, in der Mitte der Strecke liegend, wurde das urwüchsige Dorfwirtshaus „Zum Ross“ aufgesucht und Flüssigkeit in die ausgetrockneten Körper gebracht. Das tat gut! Weiter ging die wilde Fahrt über Marktbreit zum Zielort. Nach 113 km und um 19.10 Uhr erreichte die Gruppe das Hotel. Glücklich, zufrieden über die zurückgelegte Strecke und mehr oder weniger ausgepowert wurde schnell geduscht. Zum Abschluss des Tages und der Radtour wurde im Hof des Hotels das Abendessen aus der hervorragenden Küche der Fam. Staudt mit besten Frankenweinen eingenommen. Am runden Tisch im Gastraum beschlossen die Männer bei einem(?) Bierchen den Abend.

5. Tag: Bevor endgültig die Heimreise angetreten wurde, war eine Besichtigung von Würzburg vorgesehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück, dem Verstauen von Gepäck und den Fahrrädern erfolgte um 10.00 Uhr die Abfahrt. Würzburg, umgeben von Spessart, Rhön und Steigerwald war schnell erreicht. Die Parkplatzsuche war um diese frühe Tageszeit kein Problem. Vom vereinbarten Treffpunkt auf der Alten Mainbrücke aus gingen wir gemeinsam den steilen Weg hoch zur Festung Marienberg. Oberhalb der Stadt gelegen, bietet sie einen wundervollen Überblick über die 1300 Jahre alte Stadt mit den vielen Türmen der Kirchen der Frühgotik, aus der romanischen Zeit oder der Renaissance und entschädigte für den anstrengenden Anstieg. Ein anschließender kurzer Rundgang und die Besichtigung von zwei Kirchen rundeten den Kurzbesuch ab. Da es inzwischen 13.00 Uhr war, wurde eine kurze Stärkung auf dem Platz an der Marienkapelle (0,5 m Bratwurst) oder Anderes eingenommen. Die Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Autobahn war schnell gefunden, so dass zügig die Rückkehr erfolgen konnte. Im Saarland überraschte uns dann ein gewaltiges Unwetter zur Begrüßung. Der Ausklang dieser von Erwin so hervorragend organisierten Fahrt erfolgte dann ab 18.00 Uhr im Restaurant „Zum Bayer“ im Steinrausch.

Es war wieder mal eine gelungene Radtour der Tischtennis-Abteilung des TV Steinrausch.

Picknick während einer staureichen Anreise

Ortsbegehung vor dem Abendessen

Kulinarischer Ausklang im Hotel Stern in Sulzfeld

Donnerstag, 03.06.10

Route: Sulzfeld, Frickenhausen, Sommerhausen (besichtigen), Würzburg. dann Weg Nr. 7 über den Hügel Lengfeld, Estenfeld, Eschendorf, Volkach (Abstecher nach Maria im Weingarten mit der bekannten Madonna im Weingarten). In Volkach werden wir auf dem Marktplatz unsere Schlussrast einlegen. Es geht weiter auf dem Mainradweg über Dettelbach (Mainseite wechseln), Kitzingen nach Sulzfeld.

1. Rast – es gibt die Reste vom Vortag

bergauf und bergab durch den Weinberg Knülle? Niemals!

Umweg über Dettelbach?

 

Freitag, 04.06

Route: Sulzheim, in Kitzingen Mainseite wechseln auf Weg Nr. 6, vor Albertshofen rechts nach Kleinlangenheim, dann streifen wir den Steigerwald über Wiesenbronn ( Steigung) nach Iphofen (Stadtbesichtigung), Markt Einersheim, Mönchsondheim, Hüttenheim, Bullenheim nach Marktbreit. Wieder Mainseite wechseln und nach Sulzheim zurück.

Fahrradreparatur oder doch ein neues Rad?!

Mittagsrast in Iphofen mit Nachtisch

Weinprobe Auswertung der „Weinprobe“ im Gasthaus

Samstag 05.06.10

Route: Sulzfeld, in Ochsenfurt auf MTF8 ( Main-Tauber-Fränkischer Radachter), über den Ochsenfurter Gau (eine stillgelegte Bahntrasse), Gaukönigshofen, Baldersheim, in Bieberehren auf ROSTR (Romantische Strasse) über Creglingen nach Rothenburg ob der Tauber (Stadtbesichtigung). Über AISCH (Aichtalradweg) Schweinsdorf, Haltershofen bis kurz vor Endsee. Dort nach Ohrenbach, Langensteinach, auf mäßig befahrener Straße nach Gollachostheim, kurz links dann rechts auf MA-A2 Nr. 17 Oberickelsheim, Gnötzheim nach Marktbreit (evtl. Stadtbesichtigung); nach Sulzheim zurück auf der anderen Mainseite.

vor dem Start in die letzte Etappe

Mittagsrast

Rothenburg ob der Tauber

Sonntag, 06.06.10 Abreise

Besichtigung von Würzburg

 

Radtouren, Tischtennis

Radtour 2009

Steinrausch – Trier – Gerolstein – Daun – Wittlich – Trier – Steinrausch

Nun schon im sechsten Jahr in Folge hat Erwin Schwarz ein Radtour geplant. Folgende Route wurde von ihm ausgearbeitet. Vom Steinrausch über Trier, Gerolstein, Daun, Wittlich, Trier, Steinrausch. 5 Radlerinnen und 10 Radler hatten sich angemeldet. Diesmal war ein Begleitfahrzeug mit Hänger für den Gepäcktransport im Einsatz. Der „Begleiter“ war Franz Kamp, der wegen einer Knieoperation noch nicht „Fahrradtauglich“ war. Die Radfahrer waren natürlich hocherfreut, waren sie doch von den Gepäcktaschen am Rad entlastet. Am Donnerstagmorgen (Fronleichnam) erfolgte um 10.00 Uhr dir Abfahrt an der Steinrauschhalle. Durch die Rodener Wiesen auf den Saarradweg nach Merzig, linksseitig um die Saarschleife nach Mettlach zur ersten Rast in der Brauerei. Rechts von der Saar ging es weiter nach Saarburg. Zwischenzeitlich war es 14.15 Uhr geworden und Zeit für eine Mittagspause. Nach dem Mittagessen im Hotel Jungblut saßen wir um 15.45 Uhr wieder auf den Rädern und bewegten uns in Richtung Konz. Von Konz ging es weiter auf der rechten Moselseite nach Trier, vorbei an der Römerbrücke bis zur Kaiser-Wilhelm-Brücke. Hier wechselten wir auf die linke Moselseite und radelten vorbei an Pfalzel nach Ehrang, wo wir gegen 18.00 Uhr und nach 95 km im Hotel „Ehranger Hof“ eincheckten.

Freitag 12. Juni 2009

Nach einem guten Frühstück saßen wir um 09.00 Uhr wieder auf den Rädern. Der Kylltalradweg von Ehrang bis Gerolstein war die Etappe an diesem Tag. Nach den ersten 5-6 km Schotterweg ging es auf der dann durchgängig asphaltierten, leicht hügeligen Route, zügig voran über Kordel, Daufenbach, Speicher, Philipsheim in Richtung Erdorf. Auf einer kurzen, aber doch recht steilen Abfahrt kurz vor dem Bahnhof in Erdorf ist Wulf infolge eines Fahrfehlers schwer gestürzt. Auf dem weiteren Weg musste vor Kyllburg noch ein steiler Anstieg bewältigt werden. 2 Radlerinnen und 5 Radler nahmen die Herausforderung an. Die anderen haben die Bahn vorgezogen, d.h. sie sind in Erdorf in den Zug und an der nächsten Station in Kyllburg wieder ausgestiegen. Nach einer Mittagspause mit Pizza und Pasta setzten wir die Fahrt fort über St. Thomas, Densborn, Mirlenbach bis Birresborn, wo wir in einem wunderschönen Biergarten eine Trinkpause einlegten. Bis zum Etappenziel, der Jugendherberge in Gerolstein, waren es nur noch 8 km. In Gerolstein erkundigten wir uns bei einem Passanten über den Standort der Jugendherberge. Ein sehr steiler Anstieg mit 2-3 km liegt vor Ihnen, meinte er mit leichtem Schmunzeln. Wir hatten auch nichts anderes erwartet., denn Jugendherbergen liegen in der Regel immer auf einem Berg. Nun, wir haben es geschafft und unser Ziel war nach 75 km um 18.00 Uhr erreicht.

Samstag 13. Juni 2009

Um 8.45 Uhr sind wir gestartet. Der Weg führte uns zunächst zum Bahnhof in Gerolstein. Gegen 9.15 Uhr war Abfahrt mit dem Radlerbus (Bus mit Anhänger für ca. 25 Fahrräder) nach Daun. Punkt 10.00 Uhr starteten wir am Bahnhof Daun auf dem Maare-Mosel-Radweg in Richtung Wittlich. Es handelt sich um eine durchgehend asphaltierte Strecke auf einer ehemaligen Bahntrasse. Der anfänglich geringfügigen Steigung folgten fast 30 km herrliche Fahrt mit leichtem Gefälle durch wunderschöne Natur. Um 12.45 Uhr war Ankunft in Wittlich. Zum Mittagessen gab es wieder Pizza und Pasta. Die Route führte weiter auf dem Radweg „Wittlicher Senke“ über Salmtal, Föhren, Quint, Schweich nach Ehrang dem Etappenziel. Um 18.45 Uhr und 85 km hatten wir das Ziel erreicht. Übernachtet wurde wieder im „Ehranger Hof“

Sonntag 14. Juni 2009

Bei strahlend blauem Himmel erfolgte die Abfahrt wie vorgesehen pünktlich um 9.00 Uhr. Auf dem linken Moselradweg ging es über Trier bis Wasserbillig zur Moselfähre. Auf dem Plan war als Zeit für die nächste Überfahrt 11.00 Uhr angegeben. Wir hätten ca. 40 Minuten warten müssen. Auf Vorschlag von Erwin blieben wir deshalb auf dem linken Moselradweg, also auf der Luxemburger Seite, vorbei an Grevenmacher bis Wormeldange. Hier fuhren wir über die Brücke und radelten auf dem rechten Moselradweg vorbei an Palzem, Nennig bis Perl-Sehndorf. Im „Sekthaus Gerd Petgen“, zwischenzeitlich war es 13.30 Uhr und der Tacho zeigte 66 km an, war Mittagspause. Gut gestärkt fuhren wir um 15.15 Uhr weiter. Aber nun wurde es heftig. Der Anstieg nach Büschdorf, ca. 4 km bei einer Steigung von zeitweise 10 %, war zu bewältigen. In Büschdorf ging es dann bergab über den Weg „Steine an der Grenze“ nach Silvingen, Mondorf und dann weiter auf dem Saarradweg vorbei an der Staustufe Rehlingen durch die Rodener Wiesen zum Gasthaus „Rodener Stube“. Diese Etappe mit rund 110 km und reiner Fahrzeit von rund 6 Stunden war die längste auf der Tour. Erwartet wurden wir bereits von Wulf, Erwin Landry sowie Anett und Frank Friebel, der wegen einem Beinbruch diesmal nicht teilnehmen konnte.

Mit einem gemeinsamen Abendessen fand die Tour dann einen schönen Abschluss.

Radtouren, Tischtennis

Radtour 2008

Radtour rund um den Kaiserstuhl

Rast in Breisach

Die Eisheiligen! Brrrrr…. dachte ich, als Erwin den Termin für die nächste Fahrradtour mitteilte. Aber am Ende der Tour waren alle Mitradler braungebrannt. Am Freitagmorgen ging es zunächst mit dem Auto (das Fahrrad huckepack) Richtung Schwarzwald. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den Rastplatz bei Kintzheim. Bei einem königlichen Mahl genossen wir die Sicht entlang der Vogesen auf die Haut-Koenigsbourg und schauten den Störchen zu. Nach einem Gläschen Sekt schafften wir den Rest der Strecke locker. Heinz und Dieter wollten die Anreise schon mit dem Fahrrad bewältigen. Da die Zwei die Fahrradkilometer (für den ersten Tag) für die gesamte Truppe fuhren, blieb uns noch Zeit für eine Wanderung. Die Sonne brannte unerbittlich, aber wir schafften die steilen Hänge durch die Weinberge und erwanderten den Lösshohlwege-Pfad rund um Bickensohl. Inzwischen ist auch Liz eingetroffen und unsere trockenen Kehlen trällern ihr ein Geburtstags-Ständchen. Das Abendessen nahmen wir im Vulkanstüble ein. Dieter und Heinz bekamen natürlich die doppelte Fleischportion. Sie haben nach 228 km Achkarren pünktlich erreicht. Tolle Leistung!

Am Samstagmorgen waren alle pünktlich auf dem Fahrrad. Die erste Rast machten wir auf dem Brunnenhof in Eichstetten. Weiter ging die Fahrt über Bahlingen, Riegel nach Endingen. Hier war Mittagsrast mit kühlem Weizen. Weiter radelten wir über Sasbach bis an den Rhein. Der gute Rückenwind erlaubte uns noch einen Abstecher nach Breisach.

Ein Mordsberg führte hinauf zum Münster Sankt Stephan. Nach rund 67 Km und 4:06 Std. reine Fahrtzeit kehrten wir nach Achkarren zurück. Im gemütlichen Garten der Pension Dägele gab es eine Weinprobe mit Winzerplatte. Zum Abschluss reichte der Winzer einen Grappa: „Opas Medizin“, der bei einigen von uns aber die medizinische Wirkung verfehlte.

Am nächsten Tag verwöhnte uns das Wetter wie Tags zuvor. Die Tour führte ins Markgräflerland. Den mühevollen Aufstieg zur Burgruine in Staufen schafften alle, aber nur die Hartgesottenen schafften es mit dem Rad. Zur Mittagszeit sind wir in Ballrechten-Dottingen. Im Weingut Schmid gab es Hähnchen aus tiergerechter Aufzucht! Weiter über Bad Krotzingen erreichen wir Merdingen am Tuniberg.

Nach einem Zwischenstopp im Gasthof Keller und ein Foto vom Jan Ulrich Platz fahren wir zurück in die Unterkünfte. Heute zeigt der Tacho 71 Km und eine Fahrtzeit von 4:08 Std.

Im Schneckenbergstüble lassen wir den Tag mit guten Wein und Spargelessen ausklingen.

Pfingstmontag: Nach dem Gewitter der letzten Nacht, war der Morgen wieder sonnig. Vor uns lag ein herrlicher Tag und ich war gespannt auf Freiburg. Nun hatten auch die Genussradler genug Trainingseinheiten und wir bewältigten die Tour über den Tuniberg. Hoch in den Weinbergen wurden wir mit einer tollen Fernsicht belohnt. Die letzten
Kilometer entlang der Dreisam rollten die Räder wie geschmiert. Die Fahrräder wurden am Schwabentor abgestellt und wir erkundeten die Stadt zu Fuß. Das Münster wurde besichtigt und das Historische Kaufhaus am Münsterplatz bestaunt. Dieses Gebäude aus dem Jahre 1530 war von 1947 – 51 das Parlamentsgebäude des Staates Südbaden.

Das schöne Wetter lockte uns auf den Schlossberg, ein Hausberg von Freiburg. Im Kastaniengarten bekam jeder was sein Magen verlangte. Nach ein paar kühlen Weizen bzw. Weinchen radelten wir zum Ausgangspunkt zurück. Es waren insgesamt 60,47 Km und 3:25 Std. Fahrtzeit.

Erwähnen möchte ich, dass auf dieser Tour keiner mit einem „Platten“ geplagt wurde. Toni bekam keine Gelegenheit seine ständig mitgeführte Black Box zu öffnen.

Ich kann nicht sagen was schöner war, das Wetter, die Gegend oder unsere Gemeinschaft, darum will ich alles an erster Stelle nennen.

Danke Erwin, wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Marlis Schmitt